@Sidi: Sei nur zufrieden wenn du wirklich zufrieden bist. 2,5 Sekunden Rückstand bei Sonne geht in Ordnung. 3,5 Sekunden bei Eis bedeutet nur dass es da noch ne Sekunde gibt die gefunden werden muss. Auch wenn ich gestehen muss dass es bei mir bei Eis auch nicht so läuft. Aber ich habe den Antrieb morgen ne 2:32er bei Eis zu fahren. Wegen der einen Sekunde die eben noch fehlt.
Und da ich GANZ stark von einem Rennen bei Eis ausgehe, sollte es wichtig sein dass man bei Eis wirklich bereit ist.
Hi Tacito, ich sehe schon noch 1 bis 2 Zehntel. Aber grundsätzlich sind mir die Zeiten gut. Ich war auch nie so weit vorne in der Schweizer Rangliste wie jetzt: 1. Gröden Quali: Rang 460 Rennen: Rang 386
2. Bormio Quali: Rang 1850 (verfälscht wegen Abkürzern?) Rennen: Rang 486
3. Wengen Quali (Sonne): Rang 163 (bisher) Quali (Eis): Rang 75 (bisher)
Schnee kommt sicher nicht nochmal deshalb bin ich das auch nur kurz gefahren um eine Zeit zu haben. Eis bin ich auch noch nicht so viel gefahren. Wenn ich dicht an Epharisto bin sollte die Zeit ganz gut sein. Ich denke eine hohe 2:32er könnte möglich sein, wird aber sehr schwer für mich.
Ich lass nachher die Ski nochmal laufen
Übrigens ab morgen dann lass ich live die Ski laufen Ich betrete Euren geheiligten Boden: 1 Woche Urlaub im Stubaital/Tirol (Neustift)
Gruss Sidi
---edit Jetzt hab ich bei dem Versuch eine 2:32.xxx bei Eis zu fahren 2mal eine schöne Chance vergeigt. Oben super gut(nach dem Brüggli S nur 1.1 Sekunden hinter Luke777 dem ersten) unten dann auch schön an den Stangen dran aber im Ziel S zuviel gewollt und das erste Tor zu Spitz angefahren *Rums* Arrrgggg... Danach aber auch nochmal oben ganz gut hingekriegt (1.3 sec Rückstand auf Luke777 nach dem Brüggli S) und unten dann eine Angstlinie genommen damit leider einige Zehntel verschenkt... Am Ende war es eine 2:33,073
Gestern Abend gabs eine Stunde lang Training im Tacito-S. Allerdings ohne Erfolg, ich bin im besten Falle nicht schlimmer verunsichert als vorher, trotz all der Tipps. Ich beende damit am nächsten Wochenende die Ski-Challenge-Meisterschaft 2008/2009 mit einem enttäuschenden Resultat, soviel ist klar.
Achja, wer ist eigentlich Edgemeggs?
MfG Jaqui
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Zitat:Original erstellt von Jaqui: Achja, wer ist eigentlich Edgemeggs?
Das ist Paul. Paul ist eigentlich ein ganz Netter. Paul wollte in meine Gruppe aufgenommen werden, und da ich Paul nicht vor den Kopf stoßen will (ist ja schließlich ein Netter), habe ich sein Ansinnen gewährt. Dafür habe ich den Motzinätor gekickt. Saublöder Nick, anyway.
Du weißt aber schon dass du ALLEIN in dem beknackten Kernen S locker ne Sekunde verlierst, eher noch mehr. Hopelst du da ohne Sprungtaste durchs Kernen S?? Es sieht fast so aus.
Einlenken rechts und hochgehen - dann irgendwann in der Mitte - links lenken und zweimal auf die Sprungtaste - dann hoffen das man um die Ecke kommt und wieder in die Hocke gehen.
Mein Rekord - und ich fahre immer gegen dich - ist 1,6 sek Rückstand bei der nächsten Zwischenzeit.
Normalerweise aber immer so um die 2,5 -3,0 sek.
Durch das S komme ich eigentlich immer durch - ob schnell weiß ich allerdings nicht.
Ich verliere eigentlich unten immer viel mehr.
Besonders problematisch der Sprung direkt nach der Rechtskurve bei dem man immer zu weit nach links springt und die letzte Kurvenkombination vor dem Ziel.
Tipps sind in Vorbereitung - ich werde mir dein Gefahre einmal zu Gemüte führen... ...bis gleich in diesem Theater.
Und los geht es. Eines generell, weil ich es ansonsten immer wieder wiederholen müßte: Du mußt fast überall einfach näher zu den Toren hin. Das Zeichen dafür sei ab nun "§"; dies möge eben Geschriebenes versinnbildlichen.
1. Start bis ZZ 1: Deine Fahrt ist in diesem Bereich in Ordnung. Sie als "gut" zu bezeichnen würde hinwiederum eine Herabwürdigung aller wirklich guten Fahrten darstellen; um dieses Attribut zu erreichen, mangelt es an folgenden drei Punkten: a) Direkt nach dem Start leicht nach rechts schwenken, ist (warum auch immer) eigentlich gut - aber du schwenkst eine Nuance zu viel. Bringt offenbar Speed, aber dennoch liegst du beim Linkstor (§) einfach schon eine Winzigkeit zurück. b) Die lange Rechts ist auch OK. Die wahren Profis fahren den zweiten Teil dieser Kurve (Tor 2 bis Tor 3) allerdings noch etwas anders, nämlich oberhalb der blauen Linie (ohne dafür aus der Hocke zu gehen - sie wählen einfach einen Weg, der etwas von weiter unten zum zweiten Tor hinführt) c) Den Spriung nach/bei der Zwischenzeit sauberer drücken tut not - konkret drückst du die Sprungtaste zu spät. Das ist der wesentlichste Punkt; dir geht in weiterer Folge einfach Geschwindigkeit ab.
2. ZZ 1 bis ZZ 2: Da sind es eigentlich nur Kleinigkeiten, die aber durchaus große Auswirkungen haben: Zunächst ist da besagter Sprung zu erwähnen (der ist im Idealfall auf etwa 20 Meter reduzierbar, jedenfalls und notwendigerweise aber auf weniger als deine 50). Dann gilt in weiter Folge die soeben von mir erfundene althergebrachte Prämisse: Direkter ist besser. Ich empfinde das als eine der schönsten Prämissen, die mein Geist jemals hervorgewürgt hat - nicht ohne Stolz möchte ich sie daher noch einmal in den Mittelpunkt stellen: Direkter ist besser. Dann aber weiter im Text: Nach der leichten Rechtskurve unten in der Senke bist du etwas zu weit auf der rechten Seite und lenkst dann relativ stark nach links ein. Das ist einfach ein Eck, das man in der Form nicht machen müßte - pfeife einfach direkter auf das nächste Tor zu, sodaß nur eine leichte Richtungsänderung knapp vor ebendiesem Tor (§) nötig ist. Im Idealfall sieht die Linie dann so aus, daß man nur mit Minimalkorrektur (leichtes Tippsen auf die Richtungstaste) auch das folgende Tor (§) "frißt", wobei "frißt" ein Synonym für "eng nehmen" darstellen soll. Zur Orientierung: Wir (also ich und, nunja, du), also "wir" befinden uns jetzt bei etwa 35 Fahrsekunden, vor der Kuppe, hinter der dann links die Werbetafeln auftauchen. Ich streiche das heraus, weil hier ein doch etwas gröberer Fehrfehler deinerseits vorliegt: Du lenkst da nach links, machst dann den kleinen Sprung (der deswegen etwas in die falsche Richtung führt) und schwenkst dann wieder nach rechts. Diese Vorgehensweise könnte wahrlich als Versinnbildlichung von Unsinnigkeit dienen, wenn man denn Unsinnigkeit tatsächlich versinnbildlichen kann, worüber ich momentan eher unschlüssig bin, was aber genau genommen auch nichts zur Sache tut. Jedenfalls ist dieses Detail recht wichtig, weil bei dir die Geschwindigkeit anschließend so gar nicht mehr stimmt (soll heißen: Sie ist zu klein, die Geschwindigkeit, ist nur noch ein Geschwindigkeitchen). Versuche zu vermeiden, diesen Linksschwenk gegen die Fahrlinie auszuführen (indem du schon bei der Anfahrt in etwa so vorgehst wie von mir skizziert). Es ist nämlich schade. Denn dann kommt das kurze Gleitstück, woraufhin das Doppeltor nach links folgt. Und dieses Doppeltor bzw. diese Linkskurve erwischt du gut. Wahrlich. Bilderbuch. Wow.
3. ZZ 2 bis ZZ 3: Hmmm. Am Besten, ich beginne beim Anfang. Also a) Die Rechtskurve nach der Zwischenzeit fährst du sehr eng bzw. direkt an, aber nun gut, soll mir recht sein. Aber dann, aber dann. Ich weiß nicht, ob wer dir und wer dir eingeredet hat, daß hier eine weite, ich korrigiere: weeeeeeite Linie um die Tore die günstigste ist. Ich entsinne mich, daß "rudicarrell" letztes Jahr seine Jünger auf diese sinnentleerte Linie entsandt hat, warum, weiß keiner - eventuell saßt du ja einer ähnlichen Scharlatanerie auf, in welchem Fall ich, in meiner Eigenschaft als strikter Gegner jeglicher körperlichen Gewalt, doch zumindestens dafür plädierte, Betreffendem eine saftige Verbalinjurie angedeihen zu lassen. Die beste und einzig effektive Linie um diese Tore ist immer noch die, bei der man stets ínnen auf der blauen Linie bleibt. Zugegeben besteht da die Gefahr, daß man knapp vor dem zweiten Tor einen bösen Schlag erwischt, wenn man etwas zu weit nach außen driftet (erwischt man ihn, ist die Linie anschließend ziemlich übel, fast so katastrophal wie deine) - es erfordert also ein gutes Maß an Gefühl (vor allem, was das Aufrichten und in der Hocke Bleiben betrifft) und bedarf also auch der Übung, um diese Linie zu "derfahren", wie unsere regional sprachgefärbten österreichischen Ski-Cokommentatoren sagen würden. Aber es ist machbar und unbedingt in aller Dringlichkeit anzuraten. Denn dadurch, daß du diese Rechtskurve so seltsam weit außen nimmst (und auch dementsprechend unglaublich tief aus ihr herausfährst), erwischt du auch die direkt anschließende Linkskurve zum Felsensprung hin denkbar schlecht. Fast scheint es mir, als würdest du die Bremstaste benötigen (oder die Sprungtaste, was ich aber eigentlich nicht glaube - aber auch egal), um überhaupt um dieses Eck zu kommen - unerfreulich das ist, wie Yoda spräche. Dann natürlich drückst du (richtigerweise) auch den Felsensprung, allerdings sollte man während der Phase, in der sich das Mäxchen aufrichtet, nicht unbedingt zu stark lenken, denn das bremst noch einmal her. Summa summarum gehen dir beim Sprung etwa 10 km/h ab, das ist eine Menge km/h's. b) Der Canadian Corner (das ist die Kurve nach der kleinen Welle): §, § und nochmal §. Das ist natürlich ein Problem, das gemeinsam mit dem Hund schon im Kurvenansatz begraben liegt (während sich dort der scharfe Hase im Pfeffer suhlt). Aus meiner leichten Ratlosigkeit keinen Hehl machend, muß ich anfügen, daß ich selbst nicht ganz genau sehe, warum du schon das erste dieser Rechtstore überhaupt nicht erwischst. Ich fahre das (wenn alles so läuft, wie ich es plane) eher so, daß ich bei der Welle relativ nah am äußeren Tor bin und schon knapp vor dem Sprung nach links umlege (gut, das tust du auch, aber eventuell doch einen Tick zu spät). Auf die Art ist man ganz selten zu eng, meistens nur ein bißchen zu weit weg vom ersten und/oder zweiten Tor (durch ganz, gaaanz dezentes Aufstehen ist das korrigierbar - wobei hier eine Kleinigkeit Abstand zu den Toren weniger schlimm ist als ein zu hoher Geschwindigkeitsverlust) und hin und wieder auf einer schönen Linie, auf der man einfach die Tore berührt, wenn man die Kurve in der Hocke fährt. c) Die Welle vor dem Hohlweg muß man nicht zu hoch anfahren (eine Versuchung, in die du, bedingt durch deine suboptimale Linie, aber ohnehin nicht gerätst), wobei man diese Welle aber schon komplett wegdrücken kann und sollte. Es ist festzustellen, daß deine Höchstgeschwindigkeit vor dem Tacito-S einfach etwa 3-4 km/h zu niedrig liegt - und das ist schon ein wichtiger Faktor, denn das S ist und bleibt die Schlüsselstelle des Kurses, und jeder km/h ist hier wichtig. d) Das Tacito-S: Eigentlich sollte der Namensstifter hier Tipps geben, aber es ist zugestandenermaßen vermutlich schwierig, die intuitiv richtige Fahrweise in passende Worte zu kleiden. Die falsche Fahrweise ist leichter zu beschreiben, es ist dies einfach die deine. Zunächst: Etwas früher nach rechts ziehen und dafür länger in der Hocke bleiben. Ich bin versucht zu sagen: So lang wie möglich, nur ist dieses "möglich" schwer zu definieren; bis zur inneren blauen Linie in der Rechtsskurve, die man schließlich knapp nicht oder sogar tangiert, sollte man die Hocke, grob gesagt, aber schon durchhalten können (wenn man nicht zu spät einlenkt). Dann folgt eine Welle, die vom Hügel oben in die Strecke hineinragt und die du voll erwischst: Diese Welle sollte man, ganz im Gegensatz zu deiner Vorgehensweise, eben nicht voll erwischen, sondern unten umfahren. Also mit anderen Worten: Den Rechtssbogen nicht so eng nach oben ausfahren. Man sollte es nicht glauben, aber jetzt kommt erst der schwierige Teil: Es gilt nach links hinabzustechen, ohne in die Bande zu semmeln oder den sehr versteckten Schlag zu erwischen. Ersteres kommt oft vor, zweiteres noch viel öfter. Ich weiß nicht, warum du denkst, man habe zweimal die Sprungtaste zu drücken; mir ist diese Methode jedenfalls unbekannt, und ich bestreite bis auf weiteres deren Nutzen. Ich setze die Sprungtaste nur zu dem Zweck ein, diese eine besagte kleine, vermaledeite, widerwärtige und selten unappetitliche Welle wegzudrücken. Zu diesem Zwecke drücke man die Sprungtaste, nunja, wo genau, ich würde sagen: In etwa auf der Höhe der von oben in die Strecke hineinragenden Welle, eventuell eine Nuance früher (Tacito, hilf!). Und dann lenke man so ein, daß man möglichst knapp zum unteren Bandeneck hinsteuere, wobei die schnellsten Durchfahrten oft genau dann gelingen, wenn man diese Bande hörbar touchiert. Um langwieriges Üben kommt man an dieser Stelle wohl nicht herum - aber nochmal: Es ist dies die Schlüsselstelle, weil man von der Geschwindigkeit, die man von dort mitnimmt, sehr lange lebt (oder eben nicht).
ZZ 3 bis ZZ 4 (aka "Langentrejen"): Was Tacito weiter unten beschreibt, stimmt schon. Was aber hier in meinen Augen wirklich mindestens ebenso wesentlich ist, ist §, hier mehr als anderswo. Du kommst vom Tunnel bis der von Tacito beschriebenen Stelle an keinem einzigen Tor an und fährst gleichzeitig zu scharfe Bögen (besonders deutlich zu erkennen bei den letzten beiden Kurven vor der Rechtskurve mit der anschließenden Welle). Mir ist natürlich klar, daß man leicht einmal ausscheidet, wenn man die Tore berühren will - aber hier sollte man das dennoch anstreben (das Berühren, nicht das Ausscheiden). Und bitte: Direkter ist besser (SO eine schöne Prämisse!) Dann erfolgt die besagte Rechtskurve mit anschließender Welle - und ja, du erwischt diese Kurve eigentlich sehr gut, nur sollte man eben in der Tat diese Welle wegdrücken (und - ich erwähnte das schon einmal, aber es gilt generell, ist auch hier von Belang und sollte daher wiederholt werden: Während des Sprungtastedrückens nicht zu stark lenken, sonst bremst man). Drückt man gut, so springt man nicht. Befindet man sich zusätzlich in etwa auf der äußeren blauen Linie, so kann man das folgende Linkstor auch fressen, ohne aus der Hocke gehen zu müssen (Anmerkung: Ist man etwas zu spät beim Einlenken, empfiehlt es sich jedoch, dies durch kurzes Aufstehen zu kompensieren; ist man in der Anfahrt zu weit innerhalb der blauen Linie und geriete so nach Passieren des Tores zu weit nach außen, dann ebenfalls). Fressen sollte man jedenfalls; und nun, das war ein verstecktes Lob, welches ich hiermit entstecke: So wie du dieses Tor erwischst, ist es von der Linie her jedenfalls gut (leider aber - wie Tacito schon sprach - etwas zu langsam). Beim nächsten Rechtstor gilt wiederum §, der Meter ist schlicht verschenkt. Die folgende Linkskurve ist wiederum ganz gut, was mich zu dem Schluß kommen läßt, daß dir offenbar Linkskurven generell mehr behagen als Rechtskurven (was ich interessant fände, da es bei mir genau umgekehrt ist). Gut, der Schluß ist aber vielleicht auch einfach nur Unfug. Der nun folgende Fehler ist jedenfalls wieder ein etwas Gravierenderer: Erstens ist jeder Meter, den man bei der Rechtskurve (bei etwa 1:50 nach Marmas-Zeitrechnung, wo anschließend oben die Werbetafel steht) verschenkt, doppelt bitter; zweitens fährst du in weiterer Folge einen ziemlich erklecklichen Umweg - wobei man die Ursache dafür mit "Du überdrehst leicht" umschreiben könnte, jedenfalls bist du offenbar so mit dem Rechtsbleiben beschäftigt, daß du effektiv zu übersehen scheinst, daß links schon das Tor steht; und drittens kann man den nun folgenden Sprung drücken (indem man etwas später, als man es intuitiv machen würde, auf die Sprungtaste latscht).
ZZ 4 bis ZZ 5: Ja, dazu gibt es nur eine Sache zu sagen, aber die ist wichtig. Vorweg aber das Unwichtige: So wie du die letzte lange Linkskurve vor dem schanzenähnlichen Sprung fährst, kann man es jedenfalls machen. Alternativ kann man auch der Tacito-Linie folgen, also etwas weiter ausholen und weiter sowie länger außerhalb der blauen Linie bleiben - ist vielleicht tatsächlich eine Nuance schneller. Der entscheidende Fehler ist: Du sollst diesen besagten Sprung nicht drücken. Schreibe dies, wenn nötig, auch 10mal an die Tafel, denn das ist jedenfalls nicht schnell. Wenn man zusätzlich noch während des Sprungtastendrückens scharf lenkt und die Ski verreißt, ist es noch weniger schnell; also tue dies nicht. Vielmehr sollte man einfach vermittels gezielten Aufstehens eng an das Tor oben beim Sprung hinziehen und spätestens beim Absprung wieder in die Hocke gehen (aufrecht springen bringt Unglück). Bei dir geschieht auch noch das Verheerende, daß du verdreht springst und ergo mit schiefer Schistellung aufkommst, was nochmal Geschwindigkeit kostet; und somit löst du die Zwischenzeit mit 94 km/h aus, während hier aber 100 km/h das erklärte Ziel sein sollten. Den Speed vermißt du in weiterer Folge schmerzlich.
Ab ins Ziel: a) Die Doppelwellenkurve aka Österreicherloch: Wie Tacito schon sprach: Direkter ist schneller. Gut, eine SOOOO schöne Prämisse hat er nicht verwendet, aber sachlich hat er völlig recht (jeglicher weitere Kommentar daher überflüssig). b) Wo ich Tacito allerdings nicht ganz vorbehaltlos zustimmen kann, ist der Part, in welchem er behauptet, das Ziel-S sei so übel nicht. Du solltest das ganze vielleicht noch eine Spur von weiter außen anfahren, also nicht ganz so stark in Richtung nächstes Tor über die kleine Welle vor dem S springen. Vielmehr solltest du eben danach trachten, das Rechtstor etwas mehr von hinten und nicht ganz so direkt anfahren zu können (durch eine etwas weitere Linie). Im Idealfall kommt man dann (natürlich aufrecht) gut an dieses Tor heran, muß nicht erst nach dem Tor den ganzen Bogen machen und kommt so also besser zum folgenden Linkstor hin. Schließlich kann man dann sprungtastenunterstützt zum letzten Tor ziehen und dergestalt den Zielsprung noch komplett wegdrücken.
Das wär's dann soweit. 1114 Beiträge habe ich benötigt, um schließlich den längsten all jener zu verfassen; endlich.
Noch bevor ich die Tipps von Epharisto gelesen habe, habe ich meine Bestzeit doch noch auf weniger als 2 Sekunden Rückstand auf ebendiesen senken können - 2:29,451 inzwischen.
Bei dieser Kuppe-Kurve, wo die Werbebande ist, ist mein Ziel jeweils immer, möglichst nah an mein persönliches Höchsttempo von 118 km/h zu kommen (bzw. auf diesem Tempo zu bleiben), bevor es bergab und damit wieder schneller vorwärts geht. Meist bin ich aber bei etwa 116 km/h.
MfG Jaqui
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Zitat:Original erstellt von Marmas: Einlenken rechts und hochgehen - dann irgendwann in der Mitte - links lenken und zweimal auf die Sprungtaste - dann hoffen das man um die Ecke kommt und wieder in die Hocke gehen.
Neee. Du prescht in das Kernen S, richtest dich auf, HALTEST die Sprungtaste, lenkst nach links und das wars. Solltest du vielleicht im Probelaufmodus trainieren. Fahr 100 Mal das Kernen S so wie ich es dir erklärt habe und du kommst 10 Mal durch. Aber mit VIEL mehr Geschwindigkeit.
Zitat:Original erstellt von Marmas: Besonders problematisch der Sprung direkt nach der Rechtskurve bei dem man immer zu weit nach links springt und die letzte Kurvenkombination vor dem Ziel.
Das ist mir auch aufgefallen. Das liegt aber auch daran dass du dir vorherige Kurve schon falsch anfährst. Fangen wir an bei der ZZ bei ca. 2 Minuten. Da kommt diese Linkskurve. Hier nur ganz kurz aufmachen und dann quer durchs Gemüse. Du hältst dich peinlich an der blauen Linie, und das ist falsch. Dadurch kürzt man nicht nur ab, man verschafft sich eine super Ausgangsposition für den Silberhornsprung.
Sooo, hab mal deine Fahrt nochmal anschauen müssen, weil ich mich nicht erinnern konnte was das so schlecht war. Aussehen tuts nicht mal schlecht. Das Österreicherloch bist vielleicht ein bisschen pervers angefahren. Der Welleteil nach der letzten ZZ, Bleib beim linken Tor und dann s***** auf die Wellen und versuche eine gerade Linie zum nächsten Tor hinzukriegen. Das Ziel-S war nichtmal so schlecht. Ich selbst muss auch gestehen dass ich da gern die Sprungtaste antippe wenn ich seh dass das sonst nix wird.
TIPP: Der Teil Langentreijen, also nach Kernen S, da bekommst auch ne ziemliche Packung. Liegt hauptsächlich an der einen Kurve an der man kurz abhebt, wenn man wie du nicht drückt. Ich hab dann 6 km/h mehr drauf wie du. Auf diese Stelle solltest du aufpassen, sie ist so unscheinbar. Aber diese Stelle entscheidet ob du diesen Teil gut bewältigst oder nicht.
---edit Noch mein Zusatz zum Tacisto-S: Für mich gibt es 2 Arten das Tacisto S zu durchfahren wobei die von Epharisto beschriebene sicherlich die etwas schnellere, meiner Meinung nach aber auch die schwerere ist.
Etwas einfacher ist das Tacito-S, wenn man unterhalb der Welle bleibt (also etwa leicht unterhalb der Mitte einfährt), es hebelt einen dann nicht aus und man braucht die Leertaste dann nicht mehr zum drücken der Welle sondern "nur" als Einlenkhilfe damit man gut rumkommt. Das Problem bei dieser Linie ist allerdings das man meist nicht mehr so schön eng rauskommt (weil die Linie wie man einfährt schlechter ist) und wenn man 2 mal die Leertaste drücken muss, ist wieder zuviel Geschwindigkeit weg.
Ich fahr das Tacito S so: bei der letzten Lücke im Zaun voll einlenken (in der Hocke) aber dann eher etwas früher aufstehen als man mag (kostet m.M. hier nicht soviel Geschwindigkeit), relativ weit oben bleiben und nun die Welle drücken, Leertaste aber gedrückt halten bis man rum ist und wieder in die Hocke gehen. Mit einem Tempo > 95km/h bin ich zufrieden. Mein maximum war bisher 103...104 km/h
Meine Glückwünsche... das klingt doch zumindest schon sehr vielversprechend. Als Ziel für das Rennen gebe ich dir im übrigen vor, Paul zu schlagen. Das ist zwar nicht unbedingt einfach zu bewerkstelligen, aber ich traue dir diese Leistung zumindest theoretisch durchaus zu - wenn du deinen eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzt. Ich wäre jedenfalls sehr stolz auf dich...
Zitat:Original erstellt von Marmas: Ach man Training und "Ernst" ist doch ein Unterschied.
Hätte wohl ne höhere 32 geschafft als ich die letzten Tore versemmelt habe.
Das ist soooooo frustierend
Das S werde ich nie verstehen und diesen blöden Sprung am Ende (rechts)- natürlich jetzt ohne Sprungtaste - bereitet auch noch extreme Schwierigkeit.
Heute abend gehts weiter
Ich will das man stolz auf mich ist
Nur das Beste Marmas
Das Tacito S braucht viel Übung aber so schwer ist es auch nicht. Nicht AUFGEBEN! Ich fand die Ciaslat (Gröden) schwieriger und da bist Du auch durchgekommen ;-) Am wichtigsten, meiner Meinung nach die Einfahrt (Linie muss unbedingt stimmen). Versuch mal vorher nicht zu lange in der Hocke zu bleiben dann kann man gut noch vor dem S die Richtung einstellen und sich konzentrieren darauf die Welle zu drücken. Wenn ich zuviel Risiko gehe hebelts mich auch meistens aus.
Zitat:Original erstellt von acappella: Hab mich mal eben auf 2:30,6xx gesteigert. Die 2:30 knack ich noch.
Aber definitiv sogar. Ich führte mir soeben deine Fahrt zu Gemüte und muß konstatieren: Sie befriedigt meinen ästhetischen Anspruch in höchstem Maße - vor allem die Linie ist sehr sauber, nahezu schon als schön zu bezeichnen.
Als Experte im Erteilen von völlig unangefragten Ratschlägen empfehle ich noch zwei ganz generelle Modifikationen, ohne en detail auf alle möglichen anderen und spezifischeren Nuancen eingehen zu wollen:
1. Setze die Sprungtaste ein. 2. Versuche Übersteuern (in den Kurvenausgängen) und oft einen Hauch zu ruckartig und intensiv wirkende Lenkbewegungen zu vermeiden. Auch nur leicht die Richtungstaste antippen kann schön sein.