zwar nur wenig schneller - aber jetzt steht die 2:32.9xx
Mir tun die Finger weh
Ichhabe, da ich sowieso kein Gefühl habe - die Kanten um 5 zurückgenommen und das Gleiten auf 42 erhöht.
Nur das Beste Marmas
Hi Marmas, Glückwunsch zur Bestzeit aber da ist noch ne Menge Potential. Gib Dir lieber 1 bis 2 Punkte mehr beim DREHEN und probier mal die Sprünge früher zu drücken. Der erste Sprung geht gleich schon zu weit. Wenn die Zeit nicht reicht lass das Drücken lieber ganz sein. Mir reicht es z.B. oft beim Hundschopf nicht.
Ja, drücken soweit vor dem Sprung das man gerade wieder unten ist vor dem Absprung. Klappt bei mir auch nicht immer. Du wirst es merken wann der richtige Zeitpunkt war, wenn der erste Sprung nicht 48 Meter weit geht ;-) Viel Erfolg.
Sprungtaste gedrückt halten bis man wieder aufkommt.
also im Training gehts knapp unter 2.30 im Rennen stehe ich so bei 2.31.5
Mein Problem ist eigentlich, dass ich an manchen Stellen einfach nicht checke, warum ich da manchmal schnell und dann wieder langsam bin.
Dieses Tacito-S, oder wie ihr es nennt, ist aber wirklich ne Stelle für viel Zeitgewinn oder Zeitverlust, wobei ich nicht weiß, ob ich da schlecht, sehr schlecht, oder hundsmiserabel fahre. Mein Speed direkt nach dem S, wenn der Mann sich wieder duckt ist so 91km/h.
Die meiste Zeit verliere ich ab Tacito S bis unten obwohl ich die Hälfte der Tore berühre. ZZ vor Felsensprung plus 3 Zehntel auf die Spitze, 3s vor Tunnel und 6s im Ziel.
Achja, ich war auch schon mal im Quali auf einer Zeit unter 2:30 unterwegs, bin dann aber nach dem letzten Tor ins Netz gefahren. Beinahe wäre der Computer aus dem Fenster geflogen...
Ic bin übrigens der Snowoskar
Was issn eigentlich die Sprungtaste? Ich kenne nur Pfeil nach oben, unten, links und rechts?
Hier ist offenbar noch das ein oder andere Mißverständnis auszuräumen... ich beginne mit der Räumung bei Marmas. Also, hör mich an, Besagter.
1. Man darf schon lenken während des Einsatzes der Sprungtaste - nur eben sehr vorsichtig und nicht zu heftig, sonst sticht man den Schwung ab (weil sich die Ski querstellen) - und das will man eher selten und in Wengen meiner Erfahrung nach eher gar nicht (es sei denn, man erwischt zB. das Ziel-S nicht).
2. Ich muß von der Reduzierung des Kantenwerts abraten. Zwar ist die Auswirkung von zu wenig Kanten nicht so unmittelbar ersichtlich, aber man rutscht eben in den Kurven weg und verliert somit Zeit und Geschwindigkeit, die sich durch höheres Gleiten meist nicht mehr wettmachen läßt.
3. Zu deiner Fahrt: Ich erkannte durchaus dein Bemühen, die hier geposteten Ratschläge (auch die meinen) umzusetzen - und das gelingt stellenweise auch schon recht gut, und die nur minimale Verbesserung führe ich tatsächlich auf den zu niedrigen Kantenwert zurück. Dennoch scheint mir an einigen wenigen Stellen noch eine Präzisierung der von mir erteilten Tipps vonnöten.
a) Die Passage nach der ersten ZZ: Abgesehen davon, daß du erneut zu spät den Sprung drückst (und somit nicht zum inneren Rechtstor in der Grube steuern kannst) fährst du jetzt zu weit nach links [anstatt früher zu weit nach rechts]. In der Tat sollte man den Rechtsschwenk unten in besagter Grube so anlegen, daß man sich nach Beendigung desselben etwa in der Streckenmitte befindet. Anschließend steuert man von dieser Mitte weg zum nächsten Tor oben links - bzw. sollte man eine Stelle ganz knapp rechts von diesem Tor anvisieren. Knapp vor ebendiesem Tor steuere man dann noch etwas nach links hinüber, berühre besagtes Tor und kommt so in direkter Linie zum nächsten Tor hin - und zwar schon mit guter Richtung für die folgende Passage mit den Werbetafeln. Das ist deswegen vorteilhaft, weil man dann an dieser von Schlägen durchsetzten Stelle nicht mehr so viele Lenkbewegungen machen muß (und eine einigermaßen "gerade" Linie - ganz geht das natürlich nicht - über solche Schläge empfiehlt sich einfach).
b) Die Rechts-Links-Kombination vor dem Felsensprung: Du legst die Rechtskurve jetzt viel besser an und kommst also weit höher hinaus - aber dann machst du nicht viel aus diesem Vorteil. Denn du überdrehst den Rechtsschwung und kommst dann gar nicht mehr eng links hinüber - viel früher in diese Linkskurve einzufahren tut not, man kann schon von oben zum ersten Linkstor hinunterlenken und dann durchaus bis zur inneren blauen Linie gelangen (um sich bis zum Absprung selbst dann etwa zur Streckenmitte hin zu orientieren)
c) Das S: Die Einfahrt schaut gut aus, nur die Ausfahrt ist natürlich, um es nur leicht übertrieben zu formulieren, ganz schrecklich. Erstens drückst du die Welle nicht weg (gut, das ist natürlich auch schwer) und zweitens lenkst du auch zu spät nach links ein - und dadurch trägt dich diese Welle irgendwohin ab, wo man nicht unbedingt hinsollte, und der Speed ist perdue (was aber - glaube ich - auch an den Kanten liegt, es ist schon fast unglaublich, wie dir die Geschwindigkeit dort hinuntersackt). Da liegt vermutlich fast eine Sekunde versteckt.
d) Kleinigkeiten in Langentrejen:
- Die leichte Rechtskurve im "schnellen" Stück (zwischen S und Rechtskurve mit der Welle) fährst du zu sehr aus (also, du machst das, was ich gerne "übersteuern" nenne - du lenkst am Ende der Kurve noch zu weit rechts hinüber und bist dann einige Meter vom nächsten Linkstor weg) - Die Welle (bei besagter "Rechtskurve mit der Welle") drückst du zu spät... was vielleicht auch daran liegt, daß du knapp vorher noch aufstehst, was möglicherweise gar nicht nötig gewesen wäre. SO weit außerhalb der blauen Linie muß man sich auch nicht befinden (um so mehr, als dort das Wellendrücken schwieriger sein dürfte) - Zu der Stelle mit der Welle (also, der nächsten Welle): Versuche vielleicht, den kleinen Linksknick vor der Welle etwas mehr auszufahren (also, nur mit Tippen auf die Linkslenktaste um die Kurve zu kommen) - es macht nichts, wenn man etwas weiter nach außen kommt. Die Welle selbst drückst du offenbar einen klitzekleinen Hauch zu spät.
e) Der Sprung nach 2 Minuten: Wäre nicht ganz übel gewesen, wenn du nicht wieder bei vollem Lenkeinschlag auf die Sprungtaste gehüpft wärst und somit wiederum bremstest ("bremstest?").
Alternativ hättest du zB. einen Hauch früher aufstehen können (etwa bei der Rampensohle). Im übrigen ist es natürlich prinzipiell gut, wenn man den Absprung ganz nah beim Tor erwischt - aber es ist, solange der Richtunsvektor einigermaqßen stimmt, keine Tragödie, wenn man ein Stückchen davon weg ist, das kann man nach der Landung schon noch korrigieren (außer, man hat Pech und landet unsauber, was dann vorkommen kann). Vielleicht hilft es dir ja, wenn du nicht zu sehr an den Sprung denkst, sondern das Ganze als eine ganz normale Rechtskurve ansiehst, ähnlich zu fahren wie die Linkskurve vor der ersten Zwischenzeit (außer, das sie eben nach rechts geht), und erst knapp vor dem Absprung den Sprung selbst mit in deine Überlegungen einbeziehst (indem du dort in die Hocke gehst).
f) Das Ziel-S und das Stück davor: - Lasse dich nicht zu weit zur Bande hintreiben; notfalls steh schon beim vorigen Tor auf, um das zu unterbinden. - Deine gesamten Probleme beim Ziel-S lassen sich schon auf das Tor vor dem S zurückführen (also das Tor, nach dem der kleine Hüpfer kommt). Dort stimmt einfach deine Richtung nicht. Versuche, dieses Tor etwas von weiter hinten kommend zu passieren (also mit anderen Worten: Mit mehr Tendenz nach außen, sodaß man auch etwas weiter außen zur Welle gelangt). Dann über die Welle hoppeln und nach dem Aufkommen aufstehen und nach innen ziehen. Du wirst sehen: So kann das Ziel-S plötzlich sehr einfach sein. (Natürlich darf man sich auch nicht zu weit außen befinden, also merkbar innerhalb der blauen Linie wäre schon anzuraten).
Die Sprungtaste befindet sich standardmäßig auf der Leertaste. Es ist dem p.t. Skichallengier gestattet, diese Belegung umzuändern - Zweihandsteuerer wie zB. Marmas oder ich haben sie auf "Entfernen" gelegt, auf daß die Gashand (die bei anderen wohl die Zigaretten- oder Dosenbierhand sein dürfte) auch diese Taste bedienen kann. So. Die Sprungtaste hilft vorrangig, Wellen wegzudrücken bzw. Sprungweiten zu reduzieren. Der Skifahrer (der übrigens bei dir ein besonders geschmackvolles Dress trägt) richtet sich auf, geht dann in die Hocke und erzeugt so einen Impuls nach unten, der das Abheben unterbindet. Damit bin ich schon mitten in der Beantwortung deiner Frage nach dem Kernen-S: Ohne Sprungtaste ist dieses kaum zu bewältigen, und ganz sicher nicht schnell. Wie schon des öfteren kundgetan, existieren in diesem S zwei Wellen: Eine, die von oben in das S hineinragt (diese sollte man unten umfahren - du erwischst den Ausläufer dieser Welle noch und hebst ganz leicht ab), und eine, die schwer erspähbar (ein Stückchen vor dem Abknick der unteren Bande nach links) von unten kommend die Fahrlinie quert. Diese Welle gilt es wegzudrücken, während man gleichzeitig so lenkt, daß man möglichst eng zur Bande hin nach links unten sticht. Also: Zum richtigen Moment (der schwer anzugeben ist, aber doch relativ bald, etwa nach Abschluß der Rechtskurve) auf die Sprungtaste drücken und sie gepresst halten, bis man die Bande links querab hat, ist die empfehlenswerte Vorgehensweise. Da liegt natürlich eine Hauptursache für deinen Zeitverlust im unteren Teil verborgen: Die Geschwindigkeit aus dem S nimmt man sehr lange mit, und fehlenden Speed kann man im nächsten Abschnitt zunächst kaum kompensieren, egal wie eng man an die Tore fährt. Was dir zusätzlich Zeit kostet, ist natürlich der Umstand, daß du im Tunnel zu weit nach rechts kommst, durch den Gegenhang dort nach links versetzt wirst und dann mühsam (sowie mit Aufrichten und Geschwindigkeitsverlust verbunden) arbeiten mußt, um nicht in das nächste Tor zu krachen. Auch sonst existieren natürlich ein paar Dinge, die leicht suboptimal sind, aber ich will nicht komplett ungerufen zu sehr an deiner Fahrt herumdoktoren. Wenn du das wünscht - tue es kund.
Abschließend noch die Stellen, an denen der Einsatz der Sprungtaste mehr oder weniger, aber doch jedenfalls einen gewissen Sinn macht:
1. Der Sprung nach Zwischenzeit 1 - Richtwert 25 Meter 2. Der Sprung mit dem Felsen rechts (nicht zwingend, aber doch leicht vorteilhaft) - Richtwert 45 Meter 3. Die Einfahrt auf den Hohlweg vor dem Kernen-S (völlig wegdrückbar) 4. Das Kernen-S (unbedingt - man hebt bei richtigem Einsatz gar nicht ab) 5. Die Welle nach der Rechtskurve bei etwa 1:38 (wobei du dort auch nicht abhebst, vermutlich weil du zufällig genau im richtigen Moment wieder in die Hocke gehst und somit quasi "händisch" sprungdrückst) - Richtwert 0 Meter 6. Der Schnapper knapp vor der vorletzten Zwischenzeit 7. Der Zielsprung (Richtwert bei beiden ebenfalls 0 Meter)
So ist das. Im übrigen habe ich dich natürlich eingeladen, unserer Gruppe beizutreten.
Edit @Marmas: Nichts zu danken, wahrlich nicht. Ich bin von meinem Naturell her lieb und hilfsbereit, ich kann dagegen gar nichts machen... naja... , denke ich.
Durch meine beste Durchfahrt beim Tacito-S (bitte nicht lachen) habe ich meine Bestzeit gleich um einen weiteren Zehntel gesenkt. Im Schlussteil habe ich aber noch 2-3 Zehntel liegen gelassen.
MfG Jaqui
Beiträge: 8799 - von: wegen Schweizer sind langsam - registriert seit: Feb 2001
Zitat:Original erstellt von Marmas: Nu bin ich stolz auf mich
Leute ich habe mein Ziel erreicht: 2:31.8xx
Ich fühl mich gut
und da geht immer noch was ...
Nur das Beste Marmas
weiter so Marmas
Hab mich auch nochmal um 2 Zehntel verbessert. Wenns auch so ewig dauert bis zum Rennen dann bleibt einem ja nichts ausser die Quali zu spielen 3 Wochen sind lang.
Sehr feine Zeit... ich glaube, du hast damit sogar kurzfristig die Führung in der Gruppe übernommen (ehe das Imperium wieder einmal zurückschlug, hihi, hurra und ). Aber vor allem im letzten Teil war deine Fahrt, um ausnahmsweise in den regionalen Idiomen meines Heimatlandes verhaftet zu bleiben, wahrlich "saugut", pardauz.
@Marmas: Jetzt ist es soweit, jetzt bin ich stolz auf dich. Wunderbar gemacht. Und ja, da ist wirklich noch sehr, sehr viel drinnen; ich bin überzeugt, das war noch lange nicht dein letzter erklecklicher Sprung nach vorne.
Ich trinke ein Bier auf euch beide (sowie auf ein sehr spannendes enges Rennen, das sich jetzt schon abzeichnet).
Sehr feine Zeit... ich glaube, du hast damit sogar kurzfristig die Führung in der Gruppe übernommen (ehe das Imperium wieder einmal zurückschlug, hihi, hurra und ). Aber vor allem im letzten Teil war deine Fahrt, um ausnahmsweise in den regionalen Idiomen meines Heimatlandes verhaftet zu bleiben, wahrlich "saugut", pardauz.
@Marmas: Jetzt ist es soweit, jetzt bin ich stolz auf dich. Wunderbar gemacht. Und ja, da ist wirklich noch sehr, sehr viel drinnen; ich bin überzeugt, das war noch lange nicht dein letzter erklecklicher Sprung nach vorne.
Ich trinke ein Bier auf euch beide (sowie auf ein sehr spannendes enges Rennen, das sich jetzt schon abzeichnet).
Das Bier trink ich soeben mit --> PROST Hab auch Deine Zeit schon gesehen. wie immer!
Bin mit meiner Fahrt voll zufrieden ausser das ich bei den Sprüngen meist zu spät war Wengen hat mir glaub letztes Jahr schon gelegen. Freu mich aufs Rennen, aber bis dahin ist ja noch eine Woche Qualifying
Ähmmm, wie soll ich es sagen ohne lächerlich zu wirken? Ich hab gemerkt dass es nicht mehr lauft, also hab ich Pause gemacht. Aber danach gings genauso weiter wie bisher. Beim perfekten Lauf wärs ne 2:27 niedrig. Aber anscheinend hat sich Gott gegen mich verschworen, ich bring das einfach nicht runter.
@Sidi: Letztes Jahr waren wir so ziemlich gleich auf. Aber damals hat uns Epharisto ne Sekunde draufgeknallt. Ich denke das was wir dieses Jahr zeigen ist eine Verbesserung.
Autsch... SOO schnell schon wieder... das wird definitiv ein spannendes Rennen.
@Marmas: Das ist aber beileibe noch immer nicht das Ende der ominösen Fahnenstange; allein wenn du alle Bereiche einmal in einer Fahrt so erwischst, wie du sie bei unterschiedlichen Versuchen schon erwischt hast, ist da noch jede Menge Zeit drinnen (oder "draußen", weil es dann ja noch schneller geht). Weil du das Ziel-S erwähnt hast: Du hast einfach den Zeitpunkt verschlafen, nach links unten umzulegen (aber ich denke, das weißt du auch).