Zitat:Original erstellt von humi87: Der zweite Teil von In 3 Tagen Bist Du Tot
Ist das nicht irgendwie ... widersinnig?
Morgen sterbe ich zum dritten Mal Grüsse von Graf Zahl
Wieso?
1. Teil: In 3 Tagen bist du tot 2. Teil: In 2 Tagen bist du tot 3. Teil: Morgen bist du tot 4. Teil: Ätsch, ich lebe noch 5. Teil: Gestern hättest du tot sein sollen, aber mir kam was dazwischen 6. Teil: Ich weiß, was du gestern tun wolltest 7. Teil: Ich weiß noch immer, was du vorgestern tun wolltest 8. Teil: ... (to be continued)
Zitat:Original erstellt von Marmas: Der Mann der in drei Tagen tot hätte sein sollen
...der aber seinen Arzttermin verpasst hat und deshalb von seinem Arzt mit einer guten und einer schlechten Nachricht überrascht wurde. "Zuerst die gute: Sie haben noch 3 Tage zu leben". " Weia, was ist denn dann die schlechte?" "Der Befund ist von gestern."
Zitat:Original erstellt von humi87: Der zweite Teil von In 3 Tagen Bist Du Tot
Ist das nicht irgendwie ... widersinnig?
Morgen sterbe ich zum dritten Mal Grüsse von Graf Zahl
Wieso?
1. Teil: In 3 Tagen bist du tot 2. Teil: In 2 Tagen bist du tot 3. Teil: Morgen bist du tot 4. Teil: Ätsch, ich lebe noch 5. Teil: Gestern hättest du tot sein sollen, aber mir kam was dazwischen 6. Teil: Ich weiß, was du gestern tun wolltest 7. Teil: Ich weiß noch immer, was du vorgestern tun wolltest 8. Teil: ... (to be continued)
Letztens lief bei Premiere "Halb tot 2". Hat mich irgendwie an diese Thematik erinnert.
Ansonsten noch "7 Leben" mit Will Smith im Kino gesehen. Teilweise nen bissle langweilig - obwohl es dem Film auch geschadet hätte, wenn die Story schneller erzählt worden wäre, ergo will ich darüber gar nicht meckern. Am Ende aber auf jeden Fall ziemlich traurig, sogar ich wäre fast bewegt gewesen.
Auf jeden Fall aber gut anguckbar.
Beiträge: 6203 - von: Dülmen - registriert seit: Feb 2004
Gestern Operation Walküre gesehen. War ganz gut, ohne mich wirklich vom Hocker zu hauen. Auf der einen Seite ist es aber auf jeden Fall mal gut, einen echten Hollywood Film zu dem Thema zu sehen und nicht wieder so nen mies gemachten ZDF Mehrteiler. Auf der anderen Seite hat der Film sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf die Ausführung des Attentats konzentriert und die Motive hinter dem ganzen eher nur gestreift. Will heißen, in der ersten Filmszene sitzt Cruise schon da und schreibt, wie sehr er die Nazis hasst. Ein bissle mehr von Stauffenbergs Charakterentwicklung hätte sicher nicht geschadet. Auch muss man zum Beispiel wissen, warum Hitler die Bombe überlebt, für jemanden der dieses geschichtliche Wissen nicht hat - dürfte besonders bei den Amerikanern ein Faktor sein - wird rein aus dem Film wohl nicht verstehen, warum das Attentat eigentlich gescheitert ist.
Trotzdem kann man sich den Film gut ansehen, auch wenn es nicht immer leichte Kost ist.
Beiträge: 6203 - von: Dülmen - registriert seit: Feb 2004
Zitat:Original erstellt von Müller: Auf der einen Seite ist es aber auf jeden Fall mal gut, einen echten Hollywood Film zu dem Thema zu sehen und nicht wieder so nen mies gemachten ZDF Mehrteiler.
Ich habe ihn gestern auch mit einem Freund zusammen gesehen, und muss an dieser Stelle absolut zustimmen. Die Hollywoodproduktion konnte so einiges! Will heißen: Lasst den Film, mit genau diesem Plot von einem Dt. Studio (oder meinetwegen ARD/ZDF) produzieren, und man kann mal eben 1,5 Punkte auf einer Skala von 1 bis 10 abziehen. Ich gebe dem "Cruise-Film" mal eben 7,5. ...es zeigt sich einfach die perfektion der Form, die so nur Hollywood hinbekommt. Die Bilder sind teils einfach überragend und absolut umwerfend - gleiches gilt für die musikalische Untermalung, bzw. im Besonderen für das Zusammenspiel aus beidem. Wer den Film sieht, wird genau merken, welche Stellen ich meine.
so denn
PS: Der Film hat, obwohl man den Ausgang des ganzen Unternehmens logischerweise kennt, dennoch Spannung as **** aufgebaut. Das hat mich eigentlich am meisten überrascht und erfreut.
Beiträge: 770 - von: zu vielen Frauen umgeben - registriert seit: Okt 2003
Zitat:Original erstellt von Schlumpfinator: PS: Der Film hat, obwohl man den Ausgang des ganzen Unternehmens logischerweise kennt, dennoch Spannung as **** aufgebaut. Das hat mich eigentlich am meisten überrascht und erfreut.
ich habe walküre inzwischen auch gesehen. er ist im positiven wie im negativen hollywood. sehr gut besetzt, sehr gut gemacht, sogar spannend und tom cruise macht seine sache gut. Aber eine charakterstudie darf man hier nicht erwarten.
Zitat:Original erstellt von Schlumpfinator: PS: Der Film hat, obwohl man den Ausgang des ganzen Unternehmens logischerweise kennt, dennoch Spannung as **** aufgebaut. Das hat mich eigentlich am meisten überrascht und erfreut.
Das war bei "Titanic" auch so
Also sonderlich spannend war Titanic eigentlich nicht... Nur die Effekte waren für damals einfach absolut klasse, weiß noch, wie ich richtig geblendet im Kino saß.
Beiträge: 6203 - von: Dülmen - registriert seit: Feb 2004
Zitat:Original erstellt von wollo: ich habe walküre inzwischen auch gesehen. er ist im positiven wie im negativen hollywood. sehr gut besetzt, sehr gut gemacht, sogar spannend und tom cruise macht seine sache gut. Aber eine charakterstudie darf man hier nicht erwarten.
Zitat:Original erstellt von Graf Zahl: Unumstößliche Gesetze bei der Film-Produktion Teil 1
[...]
Die bösen Jungs verlieren immer. [...]
Na ja, fast...
Nehme ich mal als Aufhänger für Folgendes:
Es ist doch meistens so, dass man die Bösen trotz ihrer Bösartigkeit auch oft irgendwie cool und faszinierend findet und ist manchmal sogar auch für sie...
Nicht in dem Film: "Funny Games" (1997) vom österreichischen Regisseur Michael Haneke (es gibt auch ein 1:1 US-Remake vom selben Regisseur, "Funny Games U.S." (2007))
Jedenfalls sind dort die Bösen wirklich böse. Man hasst sie regelrecht. Vor allem Paul. Ich glaube, niemand hat einen Bösen so böse gespielt, dass man ihm während des Films alles, wirklich alles Schlechte wünscht. Ich meine, wie oft kommt es vor, dass man in Jubelstürme ausbricht, wenn man sieht, dass einer der Bösen angeblich "erschossen" wird...
Der Film ist fast unguckbar bis zum Ende, aber es ist eine Film-Erfahrung. Erlebt man nicht oft bei Filmen.
Die Bedrohung und der Horror in dem Film wird eigentlich nicht richtig gezeigt (da schwenkt die Kamera dann weg). Ist also kein Splatter-Film. Und dadurch wird's noch heftiger.
Der Regisseur meinte, dass er den Film gedreht hat, um zu zeigen, dass Gewalt etwas nicht Konsumierbares ist. Ist ihm gelungen, es zu zeigen.
donington93
PS: Ach ja, die Story ist: Eine Klein-Familie (Mann, Frau, Kind) werden von zwei jungen Männern in ihrem Ferien-Haus... wie soll ich sagen... terrorisiert, drangsaliert, erniedrigt... ach seht selbst...
Zitat: Auf der einen Seite ist es aber auf jeden Fall mal gut, einen echten Hollywood Film zu dem Thema zu sehen und nicht wieder so nen mies gemachten ZDF Mehrteiler.
Den fand ich eigentlich ganz nett, diesen Zweiteiler...
hab's mal endlich wieder ins Kino geschafft und Frost/Nixon gesehen. Eigentlich recht spannend und echt gute Schauspieler... aber man weiß ja wie es ausging. Ausserdem kam Milhouse teilweise zu gut weg.
Nun überlege ich, bald Danny Boyles Slumdog Millionaire zu sehen. Läuft der schon? Der Trailer war genial, das macht mich immer skeptisch . Aber alles was ich so gelesen haben, scheint der echt gut zu sein. Boyle + der Autor von Ganz oder gar nicht. Bestimmt cool. Ausserdem mag ich die Geschichte: der startete in 10 Kinos in den USA... und dann lief er später in über 1600 gleichzeitig und spielte 60 Millionen Dollar ein. Sowas schaffen nur geniale sympathisch gute Filme.
Danny Boyle ist eh genial... ich mag viele seiner Film. The Beach hab ich allerdings noch nicht gesehen. Die letzten fand ich ziemlich gut: Sunshine (die Story naja, aber die Bilder und die Musik ) und auch 28 Days later war Klasse. Musik und Bilder kriegt der immer gut zusammen, wie Kubrick