Wann ein Rekord gilt, weiß die FIS auch nicht. Das wird immer mal anders ausgelegt. In der Regel gilt der Rekord nur, wenn alle von einem Gate gesprungen sind. Dann aber auch im Training. Ab und an gibt es die Aussage, nur Spezialspringer bei FIS Veranstaltungen können Schanzenrekorde aufstellen (Weil die Kombinierer mehr Anlauf haben VGl. Anssi heute)
Zitat:Original erstellt von Jupiterson: eey, Skispringer, schon wieder H. Olli und "Rehlein" also wenn Du nicht s***** bist (wobei eh nix zum sagen wär, nur ich brauch das für meinen Teil nich') - oder bist Du am Ende doch a Mädel?
Zitat:Original erstellt von skispringer: In der Regel gilt der Rekord nur, wenn alle von einem Gate gesprungen sind. Dann aber auch im Training.
Dann könnte es Olli zumindest nur im Wettbewerb schaffen, sonst wird garantiert vor Schlierenzauer verkürzt. Wobei man sich nach Vikersund fragen muss, ob man im Falle eines Weltrekords durch Olli nicht abbrechen und mit weniger Anlauf neu starten müsste, wenn Schlierenzauer noch oben sitzt. Oder Schlierenzauer warten lassen, bis schlechte Verhältnisse herrschen, wie in Oberstdorf. Auch keine schöne Lösung.
Beiträge: 8088 - von: München - registriert seit: Aug 2002
Zitat:Original erstellt von Ferrarirosso: Ach, kuck an...................
Mach dich nicht lächerlich. Das Ergebnis von heute ist in keinster Weise repräsentativ, außer vielleicht dass Schlierenzauer gewonnen hat, der ist einfach unter allen Bedingungen gut.
Beiträge: 8088 - von: München - registriert seit: Aug 2002
weisst eh, wie manche Fans so sein können… *kiiimmmiiiiiiiiiiiiiii*kreisch*
Die Finnen sind wohl die Italiener des Nordens, bei den Mädels, wie mich scheint weils so KINDlich aussehen: Ville Vallo [HIM], Lauri Ylönen [Rasmus], Kimi, Mika [S. & H.] Harri Olli, Ahonen… hab ich wen vergessen?!? Leningrad Cowboys*looool* …ööhm…OHA: Finninnen haben auch was :embarass:Holla die Waldfee!
nähdään (d.h. bis dann)
Beiträge: 8162 - von: Landsberg/Lech und von ALO im Ferrari begeistert! - registriert seit: Aug 2002
das war einmal ein fliegen, abbruch, neustart, abbruch und wieder neustart mit schlieri...sehr ungewöhnlich...mit harri olli hat ein toller flieger gewonnen und gregs hatte eine unglaubliche saison, sehr bewegend sein interview beim orf am ende des wettkampfes...
Abbruch war völlig ok, mein Herz setzte schon aus, als Simi grün bekam. Aber was für ein Flug 233 Überhaupt raubt einem die Schanze den Atem, ach eigentlich das ganze Drumherum (Slowenen: Orga , aber auf wundersame Weise hat es dann doch irgendwie geklappt).
Das Teamfliegen war ja skandalös. Der arme Ville - und am So gleich nochmal eine Graupe! Der Finnenblock, ich mittendrin bzw. vorne dran, trugs mit Fassung.
Skisprunggott Schlieri hat einen phänomenal Saison hinter sich :up:
Alle anderen haben ihren Urlaub auch verdient...und ich seh sie wider in Hiza
Naja, so schlecht ist die Idee vielleicht gar nicht, sofern das eben nur in absoluten Ausnahmefällen angewendet wird. Wenn bei jeder kleinen Windunterbrechung der Anlauf hin- und hergeschoben wird, würde ich auch nichts davon halten, das wäre ziemlich undurchsichtig und wohl auch nicht fairer als bisher bei wechselhaften Verhältnissen. Wenn sich aber die Windverhältnisse völlig anders entwickeln als vorhergesehen und die Jury vor den letzten 5 Springen feststellt, dass es nicht mehr geht, weil z.B. zu große Weiten gesprungen werden, könnte das eine elegantere Alternative zu einem kompletten Neustart des Wettbewerbs sein. Dass man das mal ausprobieren will, sehe ich also nicht so negativ. Aber dann bitte nur mit Bedacht anwenden, quasi als letztes Mittel vor einem Komplettabbruch.
Beiträge: 8088 - von: München - registriert seit: Aug 2002
Zitat:Eine mathematischen Formel, in die Bewertungen aller Anlaufluken der Weltcup-Schanzen einfließen, soll die unterschiedlichen Anlauflängen in die Benotung einbeziehen.
Nicht genaues weiß man nicht, bzw. hat man selbst nicht verstanden welche Größen nun in die Formel mit einfliessen...
Wenn die Windgeschwindigkeiten die beim Sprungdurchführung vorhanden sind nicht mit einbezogen werden, entscheidet die Jury darüber, wer womöglich von vornherein keine Chance hat weil dirket vor oder nach ihm die Luke geändert wird... (zumal der erste nach Luken änderung ja sowieso schon 'nen (mentalen) Nachteil durch die Verzögerung hat...)
eventuell sollen die Springer ihr Gate selber wählen können - in die Richtung wurde auch schon diskutiert. Es ist aber für die Zuschauer an der Schanze, viele von denen schauen ein Springen pro Jahr, dann noch schwieriger nachzuvollziehen wer gewinnt.
Und die Neustarts von Planica gingen voll auf die Kappe der Veranstalter + Jury. Hätte man statt 10.15 exakt um 10 Uhr angefangen, dann hätte man die 8 noch runterbekommen.
Ich wäre schon happy, wenn die Sprugrichter wieder einen Monitor, auf dem eine Wiederholung der Landung gezeigt wird, zur Verfügung hätte. Die Benotung des Stils finde ich ok. Manch einer fliegt und landet eleganter wie der Kontrahent, dass darf schon mit Punkten honoriert werden.
sollte es nicht eigentlich der sinn des sports sein, dass der gewinnt, der am weitesten springt...? mal im ernst, wen interessiert es, wie "schön" ein sprung aussieht? ganz abgesehen davon, dass wildes zappeln in der luft der sprungweite nicht gerade förderlich ist.
Zitat:Original erstellt von Marvin: sollte es nicht eigentlich der sinn des sports sein, dass der gewinnt, der am weitesten springt...? mal im ernst, wen interessiert es, wie "schön" ein sprung aussieht? ganz abgesehen davon, dass wildes zappeln in der luft der sprungweite nicht gerade förderlich ist.
Die Weite fließt auch in die Noten mit ein. Ich weiß nicht, in wie weit das vom Regelwerk vorgesehen ist, in der Praxis wird das aber so gehandhabt. Du kannst noch so schön landen, wenn es vor dem Kalkulationspunkt passiert, kriegst du keine Top-Noten.
Ich denke der wichtigste Aspekt, warum es überhaupt die Haltungsnoten gibt, ist, dass man seine Weite noch sicher stehen können sollte. Würde nur die Weite zählen, könnte einer bewusst einen Sturz in Kauf nehmen, um zu gewinnen, und ab da wirds gefährlich.
Das ist der praktische Nutzen. Mit der Ästhethik habe ich auch so meine Probleme, da das doch sehr subjektiv ist. Die festgeschriebenen Regeln, wie ein technisch sauber ausgeführter Sprung auszusehen hat, muss auch nicht jeder ästhethisch finden. Aber einen großen Effekt hat das auch nicht, außer bei der Landung. Von den Leuten aus dem vorderen Feld fällt mir jetzt auch nur Neumayer ein, der regelmäßig aufgrund schlechterer Haltungsnoten hinter Leuten liegt, die kürzer gesprungen sind.
Beiträge: 8088 - von: München - registriert seit: Aug 2002
Neumayer ist dieses Jahr häufig schlecht gesprungen, das war nicht in erster Linie ein Notenproblem. In der Mitte der Saison konnte als Faustregeln Neumayes Weite + min. 10 m = Schlieris Weite.
Ich finde die Benotung soll beibehalten werden. Ein gleichmäßiger Flug mit abschließender Telemarklandung ist einfach was feines. Und wenn ein Springer halt nur so seinen Sprung hinstellt, gibts halt Abzüge. (Eventuell begründet M. Hautmäki einen neuen Trend , der darf das )
In den Regeln lässt sich nichts dazu finden, dass die Weite sich in den Noten widerspiegeln muss.
Zitat: Von den Sprungrichtern ist das äussere Erscheinungsbild des Bewegungsablaufs des Springers vom Passieren der Absprungkante bis zum Passieren der Sturzgrenze im Auslauf unter dem Aspekt der Präzision (zeitlicher Ablauf), Perfektion (Bewegungsführung), Stabilität (Flughaltung, Ausfahren) und allgemeine Sicherheit zu beurteilen.
Natürlich bedingt ein präzises Ausführen eine hohe Weite. Wenn ein Springer einen Skifehler ausgleichen muss kann das weder eine große Weite noch hohe Noten geben.
In den USA gibt es Veranstaltungen - ich komm grad nicht auf den Namen - da darf jeder Springer den Anlauf selbst wählen. Sieger ist der Springer mit dem weitesten, gestanden Sprung.