@Pharao (pans, bitte nicht lesen, denk an Dein Herz)
Also ins Lager der überzeugten Anti-Schumacher-Fraktion hab ich mich schon vor Jahren geschlagen - ich denke, ich war einer der Begründer dieser Bewegung. So glaube ich noch heute nicht an das Märchen des versehentlichen Unfalls damals in Adelaide, wie Jerez später gezeigt hat... Aber, das ist ja Schnee von gestern. Er ist halt auf Erfolg programmiert und macht einen genialen Job! Er ist mit Abstand der Beste und ich werds wohl nicht mehr erleben, dass einer seine Rekorde bricht! Aber auch wenn er zehnmal nicht mein Typ ist, ich hab ihn immer locker, höflich und freundlich gesehen. Immer bereit, Autogramme zu geben oder für einen small talk zu haben. Da gibt's ganz andere...
Ich schlender durchs Fahrerlager(war damals wirklich noch möglich)und seh einen korpulenten Hippie mit Vollbart und langen Haaren.Jean Pierre van Rossem! Ich denk mir,geh mal hin und frag ihn nach seiner Firma Moneytron,vielleicht kannst du dich einschleimen und er erzählt was.Also hin und wider erwarten gibt sich der sonst eher mürrische Typ ausserordentlich freundlich,nimmt mich mit in die Box seines Onyx Teams und wir unterhalten uns plötzlich über die Doors,Hendrix usw. Nach ner Weile kommt Stefan Johansson in die Box,stellt sich zu seinem Chef und es entwickelt sich ein Klasse Gespräch über alles mögliche. Man stelle sich das mal heutzutage vor(abgesehen jetzt mal,das man in die Boxen gar nicht mehr reinkommt)-unmöglich.
Also es gibt einen kleinen Gegenbeweis zu der These, daß alles, was in diesem Thread an Geschichterln geschrieben wurde, heute nicht mehr möglich sei. Es ist zwar nur ein kleiner Gegenbeweis, aber immerhin ...
Es war heuer im Februar anläßlich der Sauber-Präsentation in Zürich im Hallenstadion.
monty und ich waren da und weil wir viel zu früh angekommen waren, hatten wir ausrechend Zeit um das Areal um die Halle herum nach den Sauber Trucks und sonstigen Infos abzuklopfen.
Als erstes spotteten wir einen Trupp Sauber Leute, die hinter der Halle ein kleines Päuschen einlegten. Durch den Zaun hindurch fragte ich einen der Jungs, ob man auch gedenke den Motor anzuwerfen. "Na klar," sagte der Mann, "volle Suppe kommt er reingefahren." Das war leider Käse, wie sich später herausstellte, denn der Sauber gab zwar Töne von sich, aber die waren einem F1 Boliden eher unwürdig.
Was uns wunderte war, daß man nirgends Sauber Trucks sehen konnte. Also ging ich davon aus, daß die Trucks noch erwartet werden würden und wir bewegten uns in Richtung Lieferantentor. Dort fragte ich den Wachmann, wann die Trucks den erwartet würden. Der sagte mir, das alles schon da sei und keine Trucks mehr kämen. Und wo ist das das Auto, das präsentiert wird? Daraufhin fing der Wachtel an zu grinsen und deutete auf einen völlig unscheinbaren in neutralem weiß gehaltenen Kleintransporter, der offensichtlich gemietet war und genau hinter dem Tor stand. "Da isser drin", sagte der Wachtel. "Wollt ihr mal nen Blick drauf werfen?" Schluck-schluck, na klar wollen wir das! Also herum um die Schranke und dem Wachtel hinterher. Der stand bereits an dem Transporter und öffnete die seitlichen Riegel. Das Ding war nicht einmal verschlossen! Wir haben unseren Augen nicht getraut, aber auf der Ladefläche war - liebevoll verzurrt - der niegelnagelneue Sauber 2003. Und wir hatten unsere Nasen etwa 20 Zentimeter von dem Auto weg und das 2 Stunden vor der offiziellen Präsentation. Einfach Geil!
Und wer noch nette Stories über Villeneuve und Irvine hören will, der möge es sagen ...
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Die BMW-Formel-ADAC in der ich damals fuhr, durfte als Rahmenprogramm am Samstag nach dem Quali und Sonntag-Mittag je ein Rennen bestreiten und natürlich auch trainieren - Freitag Abend!
Beim Vorziehen in die Boxengasse warteten meine Mechaniker auf Höhe der Arrows-/Minardi Box, damit ich gleich als Einer der ersten auf die Strecke konnte. Unglaublich wie sich GP-Ingenieure und -Mechaniker für diesen kleinen Formelrennwagen interessierten - selbst Pedro della Rosa und Marc Gene. Sie fragten mich einige Details zum Auto, aber auch wie alt ich sei etc. Mein Vater, der einge Autogrammkarten von mir dabei hatte streckte Pedro und Marc welche hin und sie unterschrieben brav - um danach auch mich um eine Unterschrift zu bitten. Da wurde ich im Cockpit einige cm grösser.
Die Siegerehrung nahm Gerhard Berger (leider stand ich nicht auf dem Podest!) vor. Als er die Autos sah sagte er, er wisse garnicht dass BMW ein solches Nachwuchsengagement betreibe.
Für Samstag hatten wir zwei Karten zum Paddock-Club erhalten - das war so ziemlich das enttäuschendste Erlebnis das ich bislang um den Motorsport hatte: alles piekfein und nur das Beste vom Besten, aber Typen die mit Motorsport wirklich garnichts am Hut hatten - nur sehen und gesehen werden.
quick john
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Zitat:Für Samstag hatten wir zwei Karten zum Paddock-Club erhalten - das war so ziemlich das enttäuschendste Erlebnis das ich bislang um den Motorsport hatte: alles piekfein und nur das Beste vom Besten, aber Typen die mit Motorsport wirklich garnichts am Hut hatten - nur sehen und gesehen werden.
Tja, das ist es. Ich frag mich immer wieder, warum viele dieser Leute dort als VIP´s bezeichnet werden
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Also gut, eine Story, die mir ein Bekannter mal erzählt hat.
Muß schon ein paar Jahre her sein, so in den 80´er, die F1 fuhr in Zolder und die Herren Piloten saßen nach dem Qualifing wohl noch an der der (Ottoclub oder so ählich, der eine oder andere wird sicher kenne ). Na ja, und da war dann wohl der Patrese, der das eine oder andere Alkoholische Getränk zu viel zu sich genommen hatte , auf jeden fall musste er wohl früh morgens von 2 oder 3 Leuten aus der Bar getragen werden. Das hielt den guten Ricardo aber nicht davon aber , beim morgenlichen Warm Up wieder richtig gummi zu geben
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Eine hab ich noch, hab ich zwar nicht selbst erlebt, aber von einem Bekannten aus der Formel 1 erzählt bekommen (absolut glaubwürdig). Story hab ich hier aber schon mal gepostet, find ich aber immer noch zum brüllen...
Letzte Jahr bei Tests in Spanien: englisches Team verlängert kurzfristig die Testfahrten um einen Tag. Mittags stellt sich heraus, dass man vergessen hatte, den Catering Service zu informieren - nix zu essen da... Also schickt man kurz zwei Mechaniker mit einem Leihwagen zum nächsten Mc Donald's. Die Bestellung haute den Dunkelhäutigen hinterm Tresen fast um: (sinngemäß) 33 Hamburger, 17 Cheeseburger, 22 Chicken McNuggets, 50x Pommes, 35x Salat (mit diversen Dressings), dazu Ketchup, Majo und verschiedene Getränke... Dazu noch die Sprachbarriere... Der Betrieb brach fast zusammen - und die restlichen Gäste waren entsetzt!!!!
Zitat:Auf Grund der guten Fortschritte setzt das BAR-Honda-Team die Testfahrten im spanischen Valencia anders als geplant auch am heutigen Samstag fort.
btw, tolle Anekdoten, macht richtig Spass zu lesen!
Ach ja, mir fällt auch noch eine Story (aus der Presse) ein.
Bei Benetton ging es Ende der 80, anfang der 90 wohl relativ "locker" her, aus dem Boxen dröhnte laute Techno Musik. Ron "Paranioa" Dennis fühlte sich davon wohl wohl ein wenig ähhh gestört. Also ging er zu Falvio Briatore rüber und beschwerte sich, klar meinte F.B., er wollte sich sofort drum kümmern. Der hatte jedoch nichts besseres zu tun, als seine Jungs anzuweisen, die Gettoblaster noch ein bißchen stärker aufzudrehen
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