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Forum > Formel 1 > History > Wie wär's mit ein paar Anekdoten? (Seite 3)
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Autor Thema: Wie wär's mit ein paar Anekdoten?
Tyrrell
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Benutzer # 7

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...und dann war da noch vor etwa 10 oder 15 Jahren der Schalke-Fan in Hockenheim, der sich hinter der Südtribüne total besoffen im Dreck wälzte. Auf die Frage, was er denn hier eigentlich wollte, lallte er mit ernstem Blick: "Bunnesliha hat Paussse, ich stopf' hier dasss Sssommerloch!" Kam damals im MSA!!

www.tyrrell.de


Beiträge: 891 - von: Sulzbach an der Murr - registriert seit: Jul 2000
monsieur
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Benutzer # 3747

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Zitat:
Original erstellt von Simi-Kimi:
ich hab auch eine anekdote, werde ich aber leider wegen zeitmangel erst in ein paar tagen posten können.


Wo bleibt nun deine Anekdote ?????

Wir warten!


le monsieur


Beiträge: 919 - von: schweiz - registriert seit: Apr 2003
Simi-Kimi
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Benutzer # 3876

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ja eure ungeduld und warten ist mir durchaus bewusst, allerdings habe ich immer noch gewisse zweifel ob ich diese anekdote hier wirklich erzählen soll

Beiträge: 1409 - von: at - registriert seit: Mai 2003
white-driver
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Benutzer # 3894

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Zitat:
Original erstellt von Simi-Kimi:
ja eure ungeduld und warten ist mir durchaus bewusst, allerdings habe ich immer noch gewisse zweifel ob ich diese anekdote hier wirklich erzählen soll

warum hast du dann erst eine anekdote angekündigt? [Shake]

*dotz* *dotz* *dotz*

kopfaufdotzende grüsse,
steffen..
..dotz, dotz..


Beiträge: 463 - von: arsch-affen burg - registriert seit: Mai 2003
bnlflo
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Benutzer # 2969

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@sl
Poste es oder lass es, aber spiel dich hier nicht auf. History ist heilig, und das solltest du nicht vergessen.

Beiträge: 19661 - von: Köln - registriert seit: Sep 2002
Simi-Kimi
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Benutzer # 3876

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@bnlflo

ich habe gesagt, wann ich es poste. auf deine belehrungen kann ich soweit verzichten. und von heilig halte ich nichts, ich bin kein religiöser mensch.


Beiträge: 1409 - von: at - registriert seit: Mai 2003
Suomi
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Benutzer # 2065

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Kindergarten! [Shake]

Suomi


Beiträge: 4326 - von: Espoo, Finnland - registriert seit: Mrz 2002
Paulchen
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Benutzer # 2168

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Zitat:
Original erstellt von Simi-Kimi:
ok dieses wochenende kommt sie und wer sie nicht lesen will der soll sie einfach nicht lesen aber keine dummen kommentare wären schon ok!

Ich ahne schon, was da kommt.
Irgendetwas von einer Autogrammstunde mit Kimi ...

Weitermachen


Beiträge: 12075 - von: D-Ostzone-Sonnenseite - registriert seit: Apr 2002
bnlflo
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Benutzer # 2969

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@SL
Ich bete hier auch nicht. Aber du solltest doch verstehen, was mit heilig in diesem Zusammenhang gemeint ist. Keinen Sch.eiss posten.

Und ich will dich nicht belehren, ich versteh nur nicht, warum du hier x mal ankündigst, eventuell vielleicht oder auch nicht in nicht allzu ferner Zukunft möglicherweise eine Anekdote zu publizieren. Wenn du es denn tust, ist es ok, aber was sollen diese Ankündigungen?

Flo
PS: Wenn du noch antworten willst, bitte per PN, damit dieser Thread nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird


Beiträge: 19661 - von: Köln - registriert seit: Sep 2002
rockingpete
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Benutzer # 1713

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Also bevor dieser schöne Thread das gleiche Schicksal erleidet, wie so viele andere (wär doch schade drum) hier die Irvine Story:

Leider, leider ist sie nicht mir persönlich passiert, sondern meinem englischen Kumpel, da ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder in D war.

Es war im Frühjahr 2000 und mein Kumpel war auf F1 Tests in Silverstone (ich nicht - grrr) und am Abend bekam ich einen Anruf von ihm:

"Hi Mate, you will not believe it, i raced Eddie Irvine ... and i lost."

Nach etwa 5 Minuten habe ich dem völlig aufgelösten Mann die Story entlocken können und war tagelang grün vor Neid (bin es irgendwo immer noch).

Wenn man in Silverstone aus dem Haupteingang rausfährt muß man rechts abbiegen und kommt auf einen T-Zubringer zu einer größeren Hauptstrasse. Da ist auch bei Tests immer Stau und mein Kumpel stand darin und wartete darauf, an der T-Kreuzung rechts Richtung Northhampton/Luton abbiegen zu können, als sich auf einmal ein roter Jaguar ganz links mit zwei Rädern im Gras an der gesamten Kolonne vorbei drückte.

Aus den Augenwinkeln heraus erkannte mein Kumpel den Fahrer - es war Eddie Irvine himself, damals schön blondiert und obwohl es englisch-diesig war, mit einer Sonnenbrille anf der Nase. Ohne groß zu überlegen schert mein Kumpel ebenfalls aus und drückt sich hinter Irvine die Kolonne entlang.

Irvine biegt am T links ab Richtung Birmingham und gibt Stoff, mein Kumpel in seinem 735er BMW hinterher.

Diese Hauptstrasse ist in etwa vergeleichbar mit einer kleineren deutschen Bundesstrasse und Irvine fährt wie ein Blöder. Er überholt an den unmöglichsten Stellen und die Freundin meines Kumpels auf seinem Beifahrersitz kämpft mit mittelschweren Übelkeitsattacken, während sie versucht Fotos von Eddie zu schiessen.

Normalerweise hat mein Kumpel gegen diese Fahrweise null Chance. Das Seltsame ist jedoch, dass der rote Jag - wenn es geradeaus geht - immer auf den blauen 735er wartet. Kaum ist der 735er wieder dran, schaut der Fahrer des Jags kurz in den Rückspiegel, grinst sich eins und gibt Stoff.

So geht das ganze etwa ne dreiviertel Stunde bis kurz vor Birmingham, dann geht dem 735er der Sprit zur Neige und er muß abbrechen wegen Betankung. Er setzt vor einer Tankstelle seinen Blinker. Eddie schaut in den Rückspiegel, verlangsamt ebenfalls und winkt dem 735er zum Abschied. Dann gibt er mit eingeschaltetem Warnblinker voll Stoff und verschwindet.

Anmerkung: Ich kenne meinen Kumpel viel zu gut, als daß diese Geschichte nicht 100% wahr wäre. Als ich in England war, war er die ganze Zeit dabei, wenn F1 Tests waren. Ich habe heute noch Kontakt zu ihm und ich habe die Fotos gesehen. Man erkennt deutlich den blonden Haarschopf und die Brille und das Gesicht im Rückspiegel kann wirklich Eddie Irvine sein. Er schwört Stein und Bein, daß er es war, denn er erkannte ihn als sich der Jag im Stau an ihm vorbeidrückte.

Und ich war nicht dabei (heul...)


Beiträge: 6538 - von: München - registriert seit: Dez 2001
The Pharao
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Benutzer # 407

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@ rockingpete

Geil [Top] [Top]

@ Simi Kimi
Lass es einfach, Okay???


Beiträge: 13604 - von: 0 auf 100 in 2 sekunden. - registriert seit: Feb 2001
Gonzo
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Benutzer # 1086

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@pete

irvine ist doch echt cool, oder. ich finde der bursche fehlt der f1 irgendwie

@sl

[Dead]


Beiträge: 27752 - von: Napfsülzen umgeben - registriert seit: Jun 2001
rockingpete
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Benutzer # 1713

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@ Gonzo
Also ich habe Eddie immer gut gefunden, ich find es auch schade, daß er nicht mehr dabei ist. Eine Type weniger.

Eine Anmerkung noch zu der Irvine-Story:

seit dem Tag hat mein Kumpel immer ein randvoll getanktes Auto, wenn er zu den F1-Test fährt - just in case ...

[ 15.06.2003: Beitrag editiert von: rockingpete ]


Beiträge: 6538 - von: München - registriert seit: Dez 2001
bnlflo
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Benutzer # 2969

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Diese Story ist von autosport.com, und ich fand sie recht amüsant. Es ist ein Q&A, deshalb poste ich mal den gesamten Text:

Your questions answered

Our Grand Prix Editor Nigel Roebuck answers your questions every Wednesday. So if you want his opinion on any motorsport matter drop us an e-mail here at Autosport.com and we'll forward on a selection to him. Nigel won't be able to answer all your questions, but we'll publish his answers here every week. Send your questions to AskNigel@haynet.com.


Dear Nigel,
Having been friendly with Gilles Villeneuve, can you describe what it was like to be a passenger with him in a road car? Did he ever take his time and watch the scenery at 30mph, as you said Lorenzo Bandini did in a previous Ask Nigel question?
Rory O'Toole, Cork, Ireland

Dear Rory,

What was it like to be a passenger with Gilles in a road car? In a word: terrifying! I once drove with him, in a Ferrari 308, from Silverstone to Heathrow, and vowed never, EVER, to do such a thing again. It wasn't, God knows, that I didn't have faith in his ability, simply that I was on roads I knew well, and had thought in my innocence that I drove pretty quickly...

It wasn't the sheer speed which disconcerted me, nor the fact that Gilles chattered away the whole time; no, what unsettled me most - and I've found this same characteristic in many racing drivers on the road - was that he seemed to assume that everyone else was operating with his level of expertise, his speed of reaction, and so on. It seemed to me he didn't make enough allowance for what other drivers might do. On the other hand, there was that sublime ability at work.

One moment that comes back to me is of a car coming the other way, overtaking a truck. It was coming straight at us, and we were not travelling slowly. Gilles somehow squeezed over, giving the guy the space he needed, and did it without any aspersion at all. 'Close...' he murmured, and that was it. I was very glad when we got to Heathrow, but the fellow from Maranello Concessionaires had no idea what his precious car had just been through. Or maybe he had!

Did Gilles ever take his time, and watch the scenery at 30mph? On foot, perhaps, but otherwise, no, I'm sure not. As his great pal Patrick Tambay once put it, 'Gilles lived his entire life at 200mph'. I always used to marvel at his wife Joann's ability to travel in a car with him, day in, day out...


Beiträge: 19661 - von: Köln - registriert seit: Sep 2002
holiday
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Benutzer # 812

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Ich habe auch eine Formel1-Anekdote auf Lager, die einzige, die ich habe.

Anno 1996 waren mein bester Kumpel, den ich schon seit der 1. Klasse kenne und der bei mir in der Straße wohnt, zusammen in Brasil zu Besuch bei seinen brasilianischen Verwandten. Und wie das so ist in Brazil, wenn man Geld hat, dann hat man es direkt dicke und als so ein Fall erwiesen sich seine Verwandten. Dort angekommen stellte sich schnell heraus, daß einer der Cousins ein waschechter Formel1-Fan war und -wie könnte es anders sein- lupenreiner Senna-Fan! Also habe ich mich gleich gedenkt: V-O-R-S-I-C-H-T ist die Mutter der Porzellankiste und tatsächlich, die darauffolgenden Diskussionen zwischen ihm und mir gehörten wohl zu dem Größten, was die hohe Kunst der Diplomatie bis dahin zu Wege gebracht hat. (Kleine Anmerkung: Seitdem kenn ich den Minderwertigkeitskomplex der Brasilianer gegenüber Schumacher aus erster Hand! [Lol] )

Jedenfalls fand zu jener Zeit auch der GP von Brasil statt und da wir in Sao Paulo weilten, bot sich die Möglichkeit an, mit dem Cousin das Rennen in Interlagos zu besuchen. Für umgerechnet 110 DM waren wir dabei und schon ging es los -aber auf die fette brasilianische Neureichen-Tour! Statt mit dem Auto zu fahren, wurde erstmal der Heli aus der Garage gezogen und wir ab in die Lüfte über Brasil gen Interlagos, das früher einmal draußen außerhalb der Stadt lag, aber im Zuge der riesenhaften Ausweitung der Mega-Stadt schon lange vom Stadtgebier 'vereinnahmt' worden war (inzwischen, so habe ich gehört, ist der Heli samt Besatzung Opfer der Schwerkraft geworden). Als wir zu dritt fett im Heli über dem Kurs kreisend, setzen auf einem Landeplatz am Rande der Strecke auf und um uns herum in der Luft so viel Betrieb wie an einem Bienstock - überall waren Helis am Rumschwirren krass. Kaum gelandet, mußte man schnell vom Kopter wegflitzen, denn dann kam schon der nächste, in unserem Fall zufälligerweise der beste Turbopilot aller Zeiten. Leider konnte mein Auge konnte ihn aus gewissen optischen Gründen, die allgemein bekannt sein dürften, nicht richtig einfangen ( [Lol] ) und es ging eh alles so schnell, also schnell weiter zu unseren Plätzen. Der Cousin dampfte mit Pitpass ab und wir an einen Platz am Anfang der Start-Ziel-Gerade gegenüber der Boxeneinfahrt, wo man einen geilen Ausblick hatte.

Ab da nahm das Unheil seinen Lauf. Obwohl wir beide damals schon seit vielen Jahren die formel1 mehr oder weniger regelmäßig verfolgte, hatten wir echt keine blassen Schimmer, wie man als ZUSCHAUER einen GP angeht. Nur in T-Shirt und Shorts sassen wir gemütlich und selbstzufrieden an unseren Plätzchen und....um uns herum die Brasilianer voll im Survial-Mode: Ganz-Körper-Regencapes, Ohrstöpsel und Kopfhörerradio. Und wir machten noch einen dick auf gestählte Germanen, die über so einem Firlefanz nur milde lächeln können. Von wegen: So ne halbe Stunde vor dem Anpfiff, äh Rennstart, wurde es schwarz über uns, der Himmel öffnete sich und SO ein tropischer Regenguss ergoss sich auf uns, mein lieber Oschi. Binnen kürzester Zeit war ich bis auf die Haut KOMPLETT durchnäßt, mein Portemonnaie mußte ich mit meinem Körper heroisch irgendwie gegens Gröbste abschirmen...und die Brasis in ihren Capes sassen fröhlich grinsend um uns herum...

Aber damit nicht genug. Kurz nachdem der Regen abgeklungen war, ging es zur Aufwärmrunde auf die klattschnasse Piste. Boah, und wie die Boliden dröhnten, fast schon schrien und kreischten, davon hat man echt keine Ahnung, wenn man die f1 im TV sieht, das ist echt brutal, als würde Thor mit dem Vorschlaghammer aufs Trommelfell prügeln. Und wie das so ist, in der Aufwärmrunde fahren alle Wagen noch aufgereiht wie in einer Perlenkette, also hat man den Pulk auch schnell wieder hinter sich und Ruhe, also haben wir erstmal keine gegenmaßnahmen ergriffen. Aber dann im Rennen: Nach zwei Runden war ich so verzweifelt, bereit zu töten für einen Ohrstöpsel, es half nichts, es mußte ein Dollar-Schein daran glauben, scheyss auf die Wertvernichtung, Überleben ist alles

Das Rennen stellt sich dann als eines der besten Regenrennen der 90er raus, es war überhaupt erst das dritte Rennen von Schumacher im Schrott-Ferrari, alle seine 48 GP Siege bei der Scuderia standen noch in den Sternen. Vom Start weg führte Hill das Feld an und nach ein paar Runden hatten wir ohne Streckenfunk fast jeden Überblick verloren, was uns nicht im geringsten störte. Am Ende kam Hill zu seinem einzigen Regensieg, glaube ich, und Schumacher wurde Dritter und jubelte schon im Auto wie ein Verrückter, ständig die Luft am Fausten, als wäre er der Sieger. So eine Gurke muß der Ferrari damals gewesen sein.

Aber die eigentliche Anekdote ereignete sich nach dem Rennen, als wir wieder am Heli-Startplatz standen. Ich stand so etwas abseits an ner Brüstung angelehnt und beobachtete das ganze Treiben, als mein Blick auf eine wirklich huhuheiße Chica, die nichts zu wünschen übrig liess, fiel. So der Typ von Frau, der einen Waffenschein braucht. Ich weiß nicht, die Zeit muß bei meiner äh Kontemplation wie im Flug vorbeigegangen sein, auf jeden Fall kam plötzlich der Cousin auf mich losgestürzt: 'Haste das gesehen, mit WEM ich mich gerade lange unterhalten habe.' 'Öh..weniger.' 'N-E-L-S-O-N P-I-Q-U-E-T!' 'Piquet? Piquet! P-I-Q-U-E-T! WOOOOO?!?!? Scheysse, ich habe gerade auf die Ische da vorne geguckt!' ...'Die?' meinte der Cousin nur trocken 'Das ist Piquets Freundin'....

[Lol]

Den Piquet habe ich nie zu Gesicht bekommen, obwohl er ne ganze Weile nen Meter oder zwei neben stand.


Beiträge: 5997 - registriert seit: Apr 2001
vanRossem
Requiescat in pace
Benutzer # 1676

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Eben noch mal gelesen. [Lol]


1993
Ron Dennis will Gerhard Berger den McLaren-Straßenwagen (600 PS) vorführen. Mit Vollgas geht er in die erste Kurve, verliert die Kontrolle und kracht in eine Betonmauer. Berger und Dennis bleiben unverletzt, doch das ca. 1,5 Millionen Mark teure Auto hat nur noch Schrottwert. Kommentar Berger: "Der latschte aufs Gas, als ob er in einem Fiat Uno säße."


Beiträge: 7121 - von: Steueroase - registriert seit: Dez 2001
pans
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Benutzer # 68

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@ Holiday

Köstlich! [Lol]

Keep racing
Pans


Beiträge: 8282 - von: Nähe Heidelberg - registriert seit: Aug 2000
The Pharao
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Benutzer # 407

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@ pans

wann lesen wir mal was aus deiner Streckenpostenzeit???


@vanRossem

Stimmt, die Story, war auch köstlich!!!


Beiträge: 13604 - von: 0 auf 100 in 2 sekunden. - registriert seit: Feb 2001
bnlflo
Mitglied
Benutzer # 2969

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Zitat:
Und wer noch nette Stories über Villeneuve und Irvine hören will, der möge es sagen ...

"Es"

Och büdde, Pete, kannst du uns noch mit der Ville-Story beglücken?

Danke schonmal im Vorraus


Beiträge: 19661 - von: Köln - registriert seit: Sep 2002
Humanic
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Benutzer # 4115

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Hab da eine Anekdote aus Bergers Buch, wo man merkt das damals die Burschen wirkliche Racer waren u. nicht alles so Steriel war, viel Spaß.Zwei fesche junge Burschen traten aus dem Ferrari-Hauptgebäude in Maranello und schlenderten zum Parkplatz. Sie waren hochbezahlte Spezialisten, deren Performance durchaus Auswirkungen auf den Gesamterfolg der Firma haben würde. Zu Beginn der neuen Saison hatte ihnen der Präsident eben eine kleine Rede gehalten, um sie zu motivieren und vom Ernst der Situation zu überzeugen: Dramatische Umsatzeinbrüche im Luxus-Autogeschäft, Druck aufs Renn-Budget und die dringende Notwendigkeit von Erfolgen. Neuer Image-Glanz aus der Formel 1 würde auch das allgemeine Geschäft der Firma wieder beleben. Kurz gesagt:
"Wir werden alles brauchen, was ihr an Talent, Kraft und Ernsthaftigkeit aufbieten könnt, um euren Job zu einem großartigen Erfolg zu führen."
Es war der erste Arbeitstag des neuen Jahres, die ersten Testfahrten der Saison, und nach dem Präsidenten sprach auch noch der Sportdirektor ein paar aufbauende Worte, appellierte an den Ernst der beiden Männer.
Die hatten alles verstanden. Noch zwei Wochen bis zum ersten Rennen, in Brasilien. Große Zeiten stehen bevor.

Jean Alesi und ich schlenderten zu den geparkten Direktionsfahrzeugen, um einen Wagen zu finden, mit dem wir die knappen tausend Meter vom Werksgelände hinüber zur Teststrecke Fiorano fahren konnten. Es gab nur Lancias und Fiats, und einer der Lancias stand offensichtlich für uns parat, der Schlüssel steckte.
Ein paar Autos daneben sah ich einen besonders hübschen Lancia Integrale, der gefiel uns irgendwie am besten aus der ganzen Reihe, und der Schlüssel steckte auch. Also nahmen wir den.

Wer fährt?
Alesi opferte sich und ich hatte das Gefühl, daß er das neue Jahr sehr ambitioniert beginnen könnte. Vielleicht würde er sein weltmeisterliches Können schon auf der Anfahrt nach Fiorano aufblitzen lassen. Jedenfalls stellte ich meinen Sitz auf die letzte Raste, wegen der Kraft der gestreckten Beine, und legte den Gurt an.
Wir hatten zuletzt zwar wenig Rennen gewonnen, aber wir sind ziemlich gut, wenn wir gemeinsam fahren, zum Beispiel: Alesi am Gas, Berger an der Handbremse.
Jean glühte wie ein Bescheuerter aus dem Haupttor und baute genügend Speed auf, um die erste Rechtskurve im Drift zu nehmen, wobei ich ihn an der Handbremse unterstützte. Er war absolut voll am Gas, und auch die mittlerweile voll gezogene Handbremse hinderte den Lancia nicht wirklich am Fortkommen. Ich ließ die Bremse nach, er blieb mit vollem Hammer drauf, das Tor von Fiorano war offen und wir schafften wieder einen Superdrift, der dank Handbremse geradezu perfekt wurde. Der Integrale schob elegantissimo über alle vier Räder hinaus.
Plötzlich kriegte ein einziges Vorderrad Grip und leitete die anmutigste Bewegung ein, deren ein Auto fähig ist: Seitlich übers Vorderrad.
Wir merkten es daran, daß wir in der Luft saßen, Jean noch mehr als ich, weil er nicht angeschnallt war. Der Wagen rollte gleichzeitig kopfüber und seitlich ab, wir konnten nichts tun außer quietschen und blöd lachen. Dann prackte es den Integrale mit unheimlicher Wucht aufs Dach, verkehrt rutschte er mit vollem Zahn weiter und knallte in die Mauer. Es machte einen Riesentuscher. Alesi war völlig verdreht und hatte die Knie beim Fenster draußen, das Dach war praktisch flach, und unsere Nasen steckten zwischen den Sitzen, zehn Zentimeter Nase an Nase. Überall war Rauch und auslaufendes Öl, ich kriegte die Panik, daß wir gleich zu brennen anfangen würden. Wir hatten ja keine Chance, uns zu befreien, unsere Köpfe steckten im stockfinsteren Bereich zwischen Flachdach und Handbremse.
Dabei waren wir fast schon am Ziel gewesen. Wir waren den Mechanikern, die sich mit dem Aufwärmen unserer Formel-1-Autos beschäftigten, praktisch vor die Füße gefallen. Sie zerrten uns an Händen und Füßen durch die schmal gewordenen Fensteröffnungen raus, rundherum dampfte es, alles grammelte und schmirgelte.
Die Show wurde noch besser, als der Krankenwagen angerast kam. Bei jedem Testtermin seit 25 Jahren steht ein Krankenwagen an der Strecke, immer mit zwei Ärzten, die seit 25 Jahren nichts zu tun hatten, weil selten wer abfliegt und die Auslaufzonen in Fiorano eigentlich ausreichend sind. Die Leute waren natürlich überglücklich, daß sie endlich eine sinnvolle Beschäftigung hatten und rannten um ihr Leben, um uns schnell zu bergen und in den Krankenwagen zu stopfen.
Ich sagte gleich, mir fehlt nix, denn ich hatte mir nur das Kreuz geprellt, aber bei Jean sahen sie eine Chance auf die große Operation, weil ihm Blut über den Kopf und die Beine rann und ihm irgendwelche Glassplitter im Knie steckten.
Alesi indes sagte, "ich hau hier lieber ab und fahr nach Haus", und ob ich die ganze Renndistanz fahren könnte?

"Klar, Jean, kein Problem, ich setz` gleich den Helm auf und nehm ihn nimmer runter, bis hier alles fertig ist."
Die Mechaniker drehten den platten Integrale um, kehrten den ganzen Scherbenhaufen weg und schrubbten die diversen Öl- und Wasserlacken auf, dann schoben sie das Wrack zur Seite und deckten es ab.
Alesi war inzwischen abgehauen, ich spulte meine Runden im Formel 1 ab. Als ich das erste Mal zum Nachjustieren an die Box kam, bogen Montezemolo und Jean Todt um die Ecke.
Oje.
Ich wußte nicht, ob sie schon informiert waren.
Die Mechaniker werkten herum, Todt stand neben mir. Ich fragte ihn zaghaft:
"Did you hear it already?"
"What did I hear?"
"So you didn`t hear anything?"
Man muß bedenken, daß die Grammatik etwas vernachlässigt wird, wenn sich ein Franzose und ein Tiroler auf englisch unterhalten:
"No, what you mean?"
"So you didn`t hear that the car falls over?"
"What do you mean: The car falls over?"
Ich sagte: "Yeah, the car falls over", und Jean schaute angestrengt auf den Formel-1-Wagen, an dem noch immer die Mechaniker etwas einstellten.
Jean Todt: "Come on, tell me, what do you mean: The car falls over?"
Ich sagte ihm, daß Jean und ich mit einem Lancia herübergefahren waren, "and the car suddenly gets grip and rolls."
"What do you mean: The car rolls?"
"Well, Jean and myself, we come here, maybe a bit quick, the car suddenly gets grip, and it falls over."
Sagte Jean Todt: "Okay, Gerhard, I understand the car gets grip, but what means: falls over?"
"It lands on the roof."
Jean schaute mich von oben bis unten an.
"Did you hurt yourself?"
"No."
"And Jean?"
"Not really."
"What means not really?"
"He just had some glass in the hand and went home, because he didn`t feel good."
Jetzt kapierte er endlich den Vorfall und wurde wütend, weil er zwei Voll*****en von Fahrern hatte, die drauf und dran gewesen waren, sich zwei Wochen vor dem ersten Rennen der Saison im Doppelpack zu elimieren. Er schimpfte und hielt mir eine Predigt. Er hätte uns gescheiter eingeschätzt und das ganze Zeug, das ein Vater halt seinem dummen Buben erzählt. Ich schaute möglichst zerknirscht.
Auf einmal sagte er:
"And where is the car?"
Ich deutete um die Ecke, er ging hin und sah die Abdeckung für einen niedrigen Klumpen Metall. Er hob die Abdeckung und kriegte einen wirklich bedauerlichen Anfall.
So begriff ich, daß es sich um Jean Todts eigenes Auto handelte. Das tat mir natürlich schrecklich leid, aber bevor ich ihm das erklären konnte, mußte ich schnell den Helm aufsetzen und den Rest der Renndistanz fahren.
Dann hatten alle größte Angst, daß die Journalisten davon erfahren und die ganze Firma zur Schnecke machen würden, aber es war einer der ganz raren Fälle, wo im Hause Ferrari alle dicht hielten.


Beiträge: 181 - von: pitlane - registriert seit: Jul 2003
TC_Override
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Benutzer # 3797

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 - erstellt am:      Ansicht des Profils von TC_Override     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat  Regelverstoß melden 
@ humanic: [Top] [Top] Klasse Geschichte !!

Ich stelle mir das gerade vor meinem gestigen Auge vor und muss einfach nur noch laut loslachen... [Lol] [Lol]

Einfach spitze !


Beiträge: 477 - registriert seit: Mai 2003
ZenemyZ
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Benutzer # 4226

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jep.. die ankedote ist mir auch schon lange bekannt.. berger war sowieso n ziemlicher spassvogel..


wo wir schon dabei sind.. weiss jemand noch als berger damals in suzuka im hotel stinkende fische unter sennas bettdecke gelegt hat und als senna zurück kam in sein zimmer (stunden später) alles enorm gestunken hatte?.. weiss da wer noch die ganze story?


Beiträge: 5222 - von: Bkk, Huahin, Udon, Koh Chang (Thai) - Linz (Austria) - registriert seit: Aug 2003
Humanic
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Benutzer # 4115

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Jepp hier die Käse Fisch Geschichte

Australien 1990, etliche Tage vor dem Rennen. Nach dem Abendessen haben wir begonnen, die Leute samt Gewand in den Pool zu schmeißen, und ich hab mich gut gewehrt und bin nicht reingeflogen, aber etliche andere. Senna lief davon, damit wir ihn nicht erwischen. Wie ich dann an seinem Zimmer vorbeigegangen bin, hat er mich ganz verschämt und neckisch mit einem Glasl Wasser angeschüttet. Als Tiroler wirst du da nicht einmal feucht, aber immerhin, es war sein Zeichen, daß er mitspielen wollte.
Mit einem Schlauch bastelten wir eine Verlängerung eines Feuerlöschers, und die führten wir ihm um drei Uhr früh unter der Tür ein. Wir hatten noch ein paar Zuschauer eingeladen und drückten dann ab. Senna kam beim Fenster raus wie eine Rakete. In dem Zimmer hat`s ausgeschaut, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Es gab einen Riesenwirbel, die Leute sind aufgewacht und haben den Senna zusammengeschissen, weil er soviel Lärm macht. Dem war das unglaublich peinlich.
Am nächsten Tag hielt er mir einen Vortrag, daß da Chemikalien drin sind und daß er sterben hätte können. Aber immerhin hat er sich zur Revanche aufgerufen gefühlt und manchmal wieder einen neckischen kleinen Scherz probiert, wofür ihn natürlich jeweils die hundertfache Rache traf.
Hübsch war die Käse-Geschichte von Mexiko. Zur Vorbereitung auf die Höhenlage waren wir schon eine ganze Woche vorher dort, also konnte man die Sache mit aller Liebe aufbauen. Einer von uns besorgte einen Fisch und einen besonders streng riechenden Käse, beides ließ ich eine hübsche Weile in der Sonne liegen. Es hat so brutal gestunken, das kann sich kein Mensch vorstellen. Das Zeug haben wir dem Senna unters Bett gelegt, aber ein paar Extraportionen noch in die Lüftungsschächte verteilt. Natürlich ist er auf das Zeug unter dem Bett draufgekommen und hat es weggetan, den weiteren Gestank hielt er für eine Nachwirkung, die bald abnehmen würde. Aber klarerweise hat es genauso brutal weitergestunken, und am dritten Tag war er völlig fertig. Erst dann wechselte er endlich sein Zimmer. Für kurze Zeit war er dann ziemlich beleidigt, aber im großen und ganzen gewöhnte er sich an eine, sagen wir abwechslungsreiche Art des Umgangs miteinander.
Die Nummer, die ihn am meisten verblüffte, weil sie einfach in seinen Kopf nicht reinging, war die Aktenkoffer-ex-Hubschrauber-Sache.
Wir wohnten wie üblich in der Villa d`Este am Comer See und hatten einen Helikopter für den Flug nach Monza. Ron Dennis und Senna waren stundenlang beinandergehockt, hatten unter großen Schmerzen ihren neuen Vertrag ausgetüftelt und unterschrieben. Senna steckte diese Papiere in seinen 8.000-Dollar-Aktenkoffer. Er war sehr stolz auf seinen Koffer, und wir alle wußten, daß er achttausend Dollar gekostet hatte und daß es in Amerika eine Fernsehwerbung gab, bei der man einen Elefanten draufsteigen ließ.
Senna flog den Helikopter selbst, sonst waren noch Ron Dennis, seine Frau Lisa und ich an Bord. Als wir mit dem Landeanflug in Monza begannen, machte ich die Tür auf und schmiß den Koffer raus. Senna kriegte das gar nicht mit, die anderen waren völlig entgeistert und brachten keinen Mucks raus. Ich machte die Tür wieder zu und schaute dem Aktenkoffer nach, wie er 150 Meter unter uns aufschlug und eine kleine Staubwolke produzierte.
Der Einweiser vom Heli-Landeplatz in seinem orangen Overall dachte offensichtlich, der Hubschräuber hätte was verloren und rannte zu der Aufschlagstelle. Mittlerweile landeten wir, Senna suchte seinen Koffer und lachte, so wie einer halt lacht, dem man seinen Aktenkoffer versteckt hat. Die beiden anderen stellten sich tot, Senna ging rund um den Hubschrauber und suchte den Koffer. Da hörte man schon das Geschrei des orangen Mannes von weit her, er kam mit dem Aktenkoffer angerannt. Plötzlich kapierte Senna, daß das sein Aktenkoffer war, und er schaute abwechselnd auf den Koffer, in die Luft und auf mich und konnte es einfach nicht packen.
Es stellte sich allerdings heraus, daß das Ding tatsächlich noch intakt war, da war ich wiederum perplex und stand als Verlierer da. Beim Aufmachen sah man aber, daß die Füllfedern und Kugelschreiber explodiert waren und eine Riesensauerei angerichtet hatten, insofern war die Aktion kein totaler Flop.
Senna jammerte zwar über die achttausend Dollar (denn unbrauchbar war das Zeug allemal), aber er war nicht wirklich angefressen. Irgendwie beschäftigte es ihn, daß jemand so durchgeknallt sein konnte, um Ayrton Sennas Aktenkoffer aus dem Heli zu schmeißen.
Ich muß dazu sagen, daß ich heute keine Aktenkoffer mehr aus dem Hubschrauber fliegen lassen würde, es war einfach typisch für die damalige Zeit und wie wir einander mit Blödsinnigkeiten überboten.


Beiträge: 181 - von: pitlane - registriert seit: Jul 2003
ZenemyZ
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ja genau.. das war´s.. wobei die aktenkoffer nummer auch immer wieder lässig ist

Beiträge: 5222 - von: Bkk, Huahin, Udon, Koh Chang (Thai) - Linz (Austria) - registriert seit: Aug 2003
TC_Override
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Genial ... dass Senna von Berger dermaßen verheizt wurde, wusste ich gar nicht... [Top]

Da kriegt Gerhard von mir einige Pluspunkte [Lol]

Hättest du noch ´ne Berger-Story, die sind einfach nur genial....


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