solche stories über berger und senna (senna wusste sich schon zu wehren ) stehen eh regelmässig in den prüller jahrbüchern von 90,91,92 drin.. kannst dir in fast jeder bücherei ausleihen.. das berger buch "zielgerade" hat auch ne nette sammlung habs aber grade net zur hand..
Da fällt mir was von 1977 ein. In Kyalami sind ja alle Fahrer auf der Kyalami-Ranch untergebracht. Diesesmal kamen dann auch noch die Stewardessen von einer Allitalia-Maschine dazu. Am nächsten morgen dann gemeinsames Frühstück der F1-Piloten, nur Ronnie Peterson fehlte. Stuck und Gunnar Nilson machten sich auf die Suche und als sie an das Fenster von Ronnies Bungalow kamen hörten sie eindeutige Geräusche, die darauf hindeuteten, dass Peterson gerade "busy" ist. Das Fenster stand offen. Also schnappten sich die 2 einen Gartenschlauch. Stuck zielte und Nilson drehte den Hahn auf. Minuten später kam Peterson mit hochrotem Kopf rausgestürmt...
Beim Deutschland GP in Hockenheim, müsste auch so 77/78 gewesen sein, verpasste Hans Heyer die Qualifikation. Trotzdem startete er das Rennen. Ein Motorschaden kam der schwarzen Flagge zuvor und Heyer wurde für F1-Rennen gesperrt. Ihn juckte das ganze nicht, da es eh sein Letztes war
Berger hatte auch schon mal Sennas Foto aus dem Pass rausgerissen und dafür ein Foto einer zimelich niedlich und spärlich bekleideteten Frau hingeklebt. Die Passkontrolle staunte nicht schlecht als die das Foto sahen, und Senna staunte wohl noch mehr
Als Revanche hatte Senna mal das ganze Hotelzimmer Bergers unter Wasser gestellt, worauf sich Berger wiederum revanchierte und ihm in Australien dutzende von Kröten ins Bett legte. Darauf Senna: "Ich hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan bis ich alle Kröten aus dem Zimmer rausgeworfen hatte." Berger: "Und die Schlange, hast Du die nicht gefunden?"
Mein Vater hat auch gerade mal den Thread gelesen und folgendes zum Besten gegeben Monaco GP 1973 Als damals 23-jähriger Bahnbeamter halt ordentlich mit Ticket und so da gewesen. Nach dem letzten Training am Donnerstag wollte er dann wieder nach Nizza ins Hotel und kam an einem Gebäude vorbei, welches wenn man es sich so von außen betrachtete bestimmt irgendwie Zugang zum Fahrerlager gewähren sollte. Ihm is das Ding schon morgens aufgefallen, aber da standen Kontrolleure davor.
Jetz war keiner da, also rein und rumgeschlichen. Gleich zu Beginn wurde er aber schon angehalten. "Je cherche une toilette" Er bekam dann halt den Weg zur Toilette erklärt, blieb ne Minute drin und setzte seinen Irrweg durch das Gebäude fort Durch dutzende Flure geschlichen und nach ein paar Minuten sieht er eine Tür über welcher ein Schild "sortie" hängt Tür auf und rein ins Fahrerlager
Auch nett von Le Mans 1978. Er war mit ein paar Kumpels auf dem Camping du Houx und zu essen gabs diese Dosenravioli. Damals leisteten sie sich auch Fahrerlagerkarten und mein Herr Papa ist ein sehr ordentlicher Mensch, sprich sobald er aus dem Haus geht zieht er selbst jetzt lange Hosen und ein Hemd an. Schon ziemlich genervt von den Raviolis is er dreist mit nem Kumpel in einen Pavillon rein, welcher das Restaurant für Fahrer und Teammitglieder war. Ihr glaubt nicht, wie sehr er sich nach der tatsächlich eingenommenen Mahlzeit wieder auf die Raviolis gefreut hat.
Und als letztes noch German500 2003 - Moreno hat am Samstag einen Tisch neben uns gefrühstückt und war sehr knapp mit der Zeit wie es aussah, also schnell Müsli gefuttert und dann hat er sich noch 2 Brötchen geschmiert, in Servietten eingepackt und in die Jackentasche gesteckt - Samstag abend, ca 22.45 - Ich geh noch schnell an die Tanke Zigaretten holen und es tummeln sich Tracy, Junqueria und Bourdais am Internetterminal. Kurz vor Elf war'n die immernoch da Sonntag Nacht, wir checken aus. Ich sehe das in der Hotelbar der Bär abgeht und schnapp mir mein Programmheft Monsieur Bourdais ruf ich und der Junge hört nix, wird dann von einem Mechaniker angetippt. "Oui" Irgendwie hab ich dem dann auf französisch zu verstehen gegeben, er möge doch bitte das programmheft signieren. Kein Prob, stellt das Glas bei Seite kritzelt was hin und fragt mich noch obs mir gefallen hätte Dann seh ich noch Tracy im Sessel gelümmelt und Füße auf dem Tisch am Handy spielend, wiederwillig hat er unterschrieben. (Im Setup total verhauen und unterirdisches Rennen gefahren) "Thanks a lot, Paul. The next race is yours" da hat er dann doch noch gegrinst Am dümmsten die Aktionen mit Camathias und Manning Camathias auf franz. angesprochen und der antwortet auf mehr oder weniger deutsch Bei Manning im Paddock erst mal um mein Programmheft gefürchtetm da Manning mit dem perfekten Essen für Rennfahrer kam, ein Teller mit 5 Donuts!!! Dann weht mir der Wind die Seite um und Manning wendet sich zu einem anderen Fan. Mir rutscht ein "**** you" raus. Oh, der Blick, aber dann irgendwie rausgeredet von wegen Wind und so und er hat gelacht und mit nem No problem unterschrieben. Im Paddock Emmo mit nem E55 AMG gesehen, Stuttgarter Kennzeichen. Auf der BAB nach Dresden schoss er an uns vorbei, meine Fresse
Wer auch mal mit Fahrern frühstücken will, dem sei das Steigenberger in DD-Radebeul empfohlen
Zitat:Original erstellt von Humanic: Senna kam beim Fenster raus wie eine Rakete. In dem Zimmer hat`s ausgeschaut, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Es gab einen Riesenwirbel, die Leute sind aufgewacht und haben den Senna zusammengeschissen, weil er soviel Lärm macht. Dem war das unglaublich peinlich.
das Krasse ist: Ich kann mir ABSOLUT genau vorstellen, wie sich das zugetragen hat, deshalb muß ich auch beim 20x Lesen immer noch Lachen.
Oder wie G.Berber einmal R.Dennis beim Tauchen unter Wasser die Sauerstoffflasche abgedreht hat, das find ich schon eine Spur zu heftig obwohl ich den guten Ron nun wirklich nicht besonders mag
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So wie ich Ron einschätze, hat er das eh nicht bemerkt... Im alten dailyf1-Forum gab es einen französischen Benutzer, der hatte ALLE Berger-Stories und darunter superviele, die man gemeinhin gar nicht kennt. Ist aber jetzt im Datennirwana
berger is wirklich hart drauf, lest mal seine stories vom mopped fahren als junger kerl oder seinen abflug im f40
ich kriegs jetz nich genau zusammen, aber als junger kerl hatte der gerhard ne kawa, die damals schon 270 gelaufen ist und der hat die 270 auch gefahren. es sei nur nebenbei erwähnt, dass die reifen nicht dafür gemacht waren und sich ausdehnten. der vorderreifen schliff an der gabel
den f40 hat er in bayern in ein feld gesetzt, nachts bei regen die orientierung verloren und ne kurve übersehen
Bleibt mir noch der Rücktritt des recht wortkargen Jack Brabham. Es wurde eine Pressekonferenz eingerichtet und man schnipselte noch einen kleinen Karriererückblick zusammen und dachte der Brabham sagt eh nur "Ich hör auf, danke für die tolle Zeit" und plante ganze 45 Sekunden für Brabhams Rede ein. Tja, er ging dann nach vorne und hörte erst nach 45 Minuten wieder auf zu Reden
Er erspähte einmal irgendwo im Hotel eine Fotokamera und, lustig, wie er halt so drauf war, machte er damit ein paar Fotos von seinem besten Stück.
Was er nicht wußte: es war die Kamera einer Journalistin. Er staunte nicht schlecht, als er kurze Zeit später sein bestes Stück vom Titelblatt glänzen sah...
Wenn Du Weltmeister bist, einem Weltstar wie Curd Jürgens die Freundin auspannst, einen Feuerunfall gehabt hast und bereits die letzte Oelung bekommen hast, sechs Wochen später Dein Comeback gibst und vierter wirst, dann im letzten Rennen aufgibst und die WM verlierst, die Du dir dann dafür im nächsten Jahr wieder holst, bei Ferrari alles hinschmeist, der Formel 1 den Rücken kehrst um Dir Deine eigene Fluggesellschaft zu gründen, dann bekommst Du auch von mir 3 Millionen Dollar Gage.
Bernie Ecclestone 1980 zu Nelson Piquet nachdem dieser das gleiche Gehalt wie Lauda haben wollte.
Jacques Laffite über Ligier "Die Vertragsverhandlungen dauerten immer nur wenige Minuten und wurden per Handschlag besiegelt. Allerdings führte das dazu, dass ich eher wenig verdiente. '77 hatte ich gerade mal 200.000 Francs, '78 400.000 und '79 zum ersten Mal eine Million. Auch die Lösung anderer Probleme kosteten Guy selten mehr als 10 Minuten. Seine Wutanfälle allerdings waren ebenfalls legendär. Ich erinnere mich noch, wie er mir fast den Kopf abgerissen hätte, als ich 1977 blutüberströmt zum Grand Prix in Dijon ankam, nachdem ich mit meinem Motorrad gestürzt war."
Murray Walker über James Hunt "Unser erster gemeinsamer Kommentar geriet für mich zu einem echten Schock. Es war bei der International Trophy in Silverstone, gewonnen hatte der Chilene Eliseo Salazar. Kein besonders aufregendes Rennen, doch ich versuchte es so positiv wie möglich darzustellen. Dann wandte ich mich an James, der mehr oder weniger auf dem Boden lag. Ein Bein eingegipst, weil er versucht hatte, im Vollrausch auf einem Snowboard einen Salto rückwärts zu machen. 'Und, was meinst du, James', fragte ich ihn. 'Schlecht, grottenschlecht!', erwiderte er. Direkt, unverblümt - aber absolut wahr. Das ganze Rennen war nicht mehr als ein Konvoi gewesen, Spannungsfaktor Null und James sagte das auch. Das war meine erste Erfahung mit seiner absoluten Ehrlichekit und Direktheit, mit der er so viele Zuschauer für sich gewinnen sollte - doch bei Leibe nicht die Letzte.
"Er hatte seine Frau an Richard Burton verloren, war in einem Sport Weltmeister geworden, bei dem man ständig sein Leben auf's Spiel setzt, er trank exzessiv, rauchte exzessiv und hatte einen ultra-exzessiven Frauenverbrauch"
Bei unserem ersten gemeinsamen GP erschien James erst wenige Minuten vor dem Rennen. Ungekämmt, unrasiert, barfuß und angetrunken. Gekleidet in ein T-Shirt und eine knappe abgeschnitte Jeans, in der Hand eine Flasche Wein. Er setze sich, stelle mir sein Gipsbein vor die Füße, das Rennen wurde gestartet - und wir fingen an. Heute kann ich mit Humor an diesen Tag zurückdenken, doch damals war ich 'not amused'. Besonders als ihm eine zweite Flasche gebracht wurde, kaum dass er die Erste ausgetrunken hatte. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass James und ich einander nicht mochten. Doch wir hatten kaum Gemeinsamkeiten. Ich arbeitete wie verrückt um Informationen zu beschaffen - er verbrachte die meiste Zeit im Marlboro-Motorhome und ließ alles auf sich zukommen. Ich stand während des Rennens auf und drehte vor Aufregung fast durch - James blieb sitzen und sprach mit gelassener Autorität. Ich nahm mir nicht das Recht heraus, die Fahrer zu kritisieren - James zog über sie her, wann immer isch eine Chance dazu bot. Als Weltmeister und mit seiner Erfahrung stand ihm das natürlich zu, dennoch war er oft unfair - und nachtragend. 'Das Problem mt Jarier ist, dass er ein französischer Volltrottel ist. Das er schon immer und wird er immer bleiben', war eine für James typische Bemerkung. Einmal, 1989 in Spa, tauchte James überhaupt nicht auf. (...) Als er nach dem Rennen schliesslich gefunden wurde, sagte er, es täte ihm schrecklich leid aber er habe krank im Bett gelegen. Ich war garstig genug, um anzunehmen, dass er zwar im Bett gelegen habe, aber sicherlich nicht allein. Seine zweite Ehe scheiterte zwar ebenfalls, doch sie hatte 2 Söhne hervorgebracht - Tom und Freddie - denen er ein liebevoller und fürsorglicher Vater war. Zur Zeit des GP machte er mit ihnen immer Urlaub in Portugal und stieg gemeinsam mit dem Rest uns uns im Muchaxo in Guincho an der Küste ab - ein Stück oberhalb von Cascais. Immer wieder wurde ich von seiner Seite als warmherziger Vater überrascht, die ich zuvor noch nie erlebt hatte. Über die Jahre übernahm der anständige und fröhliche Bursche, der wohl schon immer in ihm geschlummert hatte, mehr und mehr die Regie und unsere Beziehung wurde immer besser. Doch leider sollte sie nicht mehr lange dauern. Zwei Tage nach unserem letzten gemeinsamen Kommentar, dem GP von Kanada 1993 - ich war gerade bei der Arbeit, als mich meine Frau anrief. 'Liebling', sagte sie, 'ich habe eine sehr schlechte Nachricht für dich.' Mein erster Gedanke galt meiner 95jährigen Mutter. 'Ist es Mutter?', fragte ich. 'Nein, James. Er ist gestorben.' 'James kann nicht tot sein, wir haben doch am Sonntag noch zusammen kommentiert' Er war das Opfer eines heftigen Herzinfarkts geworden und zu meinem echten und großen Bedauern war unsere Beziehung damit vorüber. Wie jeder von uns hatte James gute und schlechte Seiten, doch im Herzen war er ein liebenswerter, guter und ehrlicher Mann."
Zitat: James was so crazy and he attracted me with this craziness. I must have attracted him with my seriousness!” Niki Lauda remembers in an interview he gave to Damon Hill for F1 Racing Magazine in July 2001.
“One night we went to a party even though we had to leave at 7.00 am the next day for a test at Paul Ricard. I remember he was talking to this girl who was dressed in a long white skirt. I said to him we have to leave at 7.00 am, because if I was late Ferrari would sack me. “Yeah yeah, I’ll be there” he said. So at 6.45 am the next day I’m at the airport and he turns up with the girl whose dress is now black! He must have rolled around the streets with her or something! He had a radio on his shoulder pumping out music. He was completely drunk and obviously hadn’t slept at all! We got in my plane and I felt pretty miserable because I’d gone to bed at 3.00 am. I did five laps in the Ferrari before it blew up. I thought “thank God for that!”. So there I am, sitting in the pits, and suddenly there’s big panic - one of the cars is missing. In the old days you could get in your rental car and drive the circuit. So I get in the car and drive round and see a McLaren parked up on the right-hand side of the straight. I can’t see any damage so I think “What the ****’s going on here?”. When I get closer I see James is slumped in the car. I Started slapping his shoulder. “Hey, what’s up Niki?” he says. I say “what are you doing here?”. “Just having a sleep” he replies. He was so tired he just stopped on the straight and fell asleep! This was typical James.”
Zitat:Original erstellt von El Fumo Nr. 3: Als ich 2001 Security am Nürburgring stand kam nach dem Rennen Michael aus dem VIP Zelt Stockbetrunken gestützt von seinen Bodyguards wankte er zum Wagen Dort halfen ihn die Bodys aufzusperren Aber nichtsdestotrotz fuhr er selbst mit seiner Frau als Beifahrerin
M$ soll betrunken ein Auto gesteuert haben . ??? Kann ich kaum glauben.
Zitat:Original erstellt von El Fumo Nr. 3: Als ich 2001 Security am Nürburgring stand kam nach dem Rennen Michael aus dem VIP Zelt Stockbetrunken gestützt von seinen Bodyguards wankte er zum Wagen Dort halfen ihn die Bodys aufzusperren Aber nichtsdestotrotz fuhr er selbst mit seiner Frau als Beifahrerin
"Michaels" gibts sicher viele. Welchen meinst du konkret?
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